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Nach Sieg beim heutigen Super-G von Cortina greift Gut nach Kristall

Lara Gut (SUI)

Lara Gut (SUI)

Cortina d’Ampezzo – Mit dem heutigen Super-G in Cortina d’Ampezzo ging das viertägige Mammut-Speedprogramm der Damen zu Ende. Beim heutigen Rennen stand die Eidgenossin Lara Gut trotz Wind ganz oben. Sie benötigte für ihren Sieg eine Zeit von 1.27,81 Minuten. Sie meinte zu ihrem Triumph: „Heute war nicht gerade ein faires Rennen. Der Wind frischte immer wieder auf und auch die Sonne kommt und geht wieder weg. Heute hatte ich das Glück auf meiner Seite. Ich gewusst ich muss mich ganz klein machen und hoffen dass ich schnell bin. Es war in der letzten Zeit nicht so einfach für mich, da ich nicht mehr so gefahren bin, wie in Amerika. Das hat mich schon sehr genervt. Heute bin ich so gefahren wie ich es kann und bin wieder vorne.“

Zweite wurde die Liechtensteinerin Tina Weirather. Sie hatte am Ende einen Rückstand von gerade einmal zwölf Hundertstelsekunden auf die Schweizerin. Dritte am heutigen Tag wurde Maria Höfl-Riesch (+0,61) aus Deutschland. Mit den Plätzen 1, 2, 3 und 4 hat die DSV-Athletin in allen vier Rennen von Cortina d’Ampezzo mehr als nur überzeugt und viele Punkte gesammelt. Höfl-Riesch meinte zu ihrer Fahrt: „Es war nicht nur der letzte Sprung der nicht gepasst hat, auch schon beim letzten Übergang, wo die letzte Zwischenzeit steht, hatte ich schon viel Rückenwind. Der schob mich richtig an und es war schwer die richtige Linie zu finden. Ich bin froh, dass ich es ins Ziel gebracht habe und freue mich sehr über den Podestplatz. Bei solchen Bedingungen ist es halt immer eine Lotterie. Mal hat man Glück, mal hat man Pech, das gleicht sich immer wieder aus.“

Offizieller FIS ENDSTAND: 2. Super G der Damen in Cortina d’Ampezzo

Auf Platz vier landete die Südtirolerin Verena Stuffer, die lange führte und ihr bestes Resultat in ihrer Laufbahn erreichte. Am Ende fehlten ihr gerade einmal sieben bzw. 68 Hundertstelsekunden auf das Podium bzw. auf Gut. Fünfte wurde die Slowenin Tina Maze (+0,72), die gestern in der Abfahrt ihren ersten Sieg in der Olympiasaison 2013/14 einfuhr. Hinter der Siegerin vom Donnerstag, der Österreicherin Elisabeth Görgl (+0,82) klassierte sich die Azzurra Nadia Fanchini (+0,98) auf Position sieben. Achte wurde die Salzburgerin Anna Fenninger, die schon 1,19 Sekunden hinter Gut landete.

Die 24-jährige ÖSV-Läuferin landete vor der Französin Marie Marchand-Arvier (+1,29) und ihrer Landsfrau Nicole Hosp (+1,41), die die besten Zehn abrundeten. Görgl meinte zu ihrem Rennen: „Ich bin eine sehr gute Fahrt gefahren nach meiner Meinung. Man hat schon gesehen, die eine oder andere hatte schon Rückenwind. Aber so ist es, Skifahren ist ein Freiluftsport.“

Teamkollegin Fenninger sagte zu ihrer Fahrt: „Es ist vom Wind beeinflusst, wie sehr, weiß ich nicht. Wenn man solche Wind-Böe sieht wie bei der Maria im Zielbereich, dann ist es sch…, dass man solche Rennen durchdrückt. Meine Bilanz in der Abfahrt ist positiver, als im Super G. …“

Auf den Plätzen elf, 13. 16 und 18 fuhren vier weitere ÖSV-Damen, nämlich Nicole Schmidhofer (+1,48) Regina Sterz (+1,81), Conny Hütter (+2,41) und Juniorenweltmeisterin Stephanie Venier (+2,66). Die Schweizerinnen Fabienne Suter, Fränzi Aufdenblatten und Priska Nufer landeten außerhalb der Top-20. Ausgeschieden sind u.a. die Deutsche Viktoria Rebensburg, die helvetische Starterin Dominique Gisin, die Südtirolerinnen Johanna Schnarf, Lisa Magdalena Agerer und die Österreicherinnen Stefanie Köhle, Romana Siebenhofer und Andrea Fischbacher. Besonders spektakulär war der Ausfall von „Fischi“. Sie erwischte einige Windböen, ehe sie bei der Einfahrt in die Traverse abhob und mit hohem Tempo ins Netz flog. Auch wenn sie sich nicht verletzte, war für das Ticket die amtierende Olympiasiegerin für Sotschi Geschichte. Doch nicht nur Fischbacher, sondern auch andere Athletinnen hatten arge Probleme mit dem Wind.

Blicken wir in die Disziplinenwertung: Mit dem Sieg macht die Eidgenossin Lara Gut einen großen Satz in Richtung Super-G-Kugel. Vor dem Finale in Lenzerheide hat sie 38 Punkte Polster auf Weirather. Für Fenninger ist die Aussicht auf Kristall gesunken – sie hat 71 Zähler Rückstand auf Gut. Der nächste Super-G wird in Sotschi im Rahmen der XX. Olympischen Winterspiele ausgetragen. Die ersten Drei von heute sind ganz heiße Eisen auf Edelmetall, wenn es in Kürze nach Russland geht.

Offizieller FIS ENDSTAND: 2. Super G der Damen in Cortina d’Ampezzo

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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