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Nadia Fanchini möchte wieder in den Rennrhythmus kommen

© Gerwig Löffelholz / Nadia Fanchini

© Gerwig Löffelholz / Nadia Fanchini

Killington – Nadia Fanchini freut sich auf den Riesenslalom in Killington. Die Italienerin will wieder angreifen und freut sich auch auf die Speedrennen im kanadischen Lake Louise. Doch der Reihe nach.

Geht es nach Trainer Gianluca Rulfi, muss sich die azurblaue Athletin von ihren Fesseln lösen. Der Saisonauftakt in Sölden ist nicht ganz nach Wunsch verlaufen. Doch die Skirennläuferin aus Montecampione, die in ihrer Laufbahn zwei Weltcuprennen gewonnen hat und in drei Disziplinen in der Summe zwölf Mal auf das Podium klettern konnte, weiß, was sie kann. sie erreichte zwei WM-Medaillen und verpasste ganz knapp olympisches Edelmetall.

Wir sind guter Dinge, dass Nadia Fanchini eine gute Saison abliefert. In Lake Louise hat sie etwa im fernen Jahr 2008 den Super-G gewonnen. Also liegt ihr der kanadische Schnee. Die Betreuer hoffen, dass die Skifahrerin im Riesentorlauf an das Niveau wie vor zwei Jahren anknüpfen kann.

Was sagt die Athletin über sich selbst? Sicher sind die Zielsetzungen im Speedbereich andere als im Riesentorlauf, aber alles läuft nach Plan. Am Rettenbachferner war Nadia Fanchini sehr enttäuscht, denn schlechte Rennen sind nicht gut für das Seelenheil. Aber sie möchte weiterkämpfen, der Wille ist da und der Glaube an sich selbst auch.

Selbst, wenn sie etwas mit dem typischen US-amerikanischen Schnee zu kämpfen hat, will Fanchini startklar sein und in den Rennrhythmus kommen. Die Piste in Killington gefällt ihr, und der Schlussteil hat es ihr besonders angetan. Da es keinen Vergleich zu anderen Saisonen gibt, wird es ein harter Kampf für alle, aber auch ein schönes Rennen. Bleibt zu hoffen, dass die Strecke nicht zu schnell nachgibt und auch den Rennläuferinnen mit höhen Startnummern eine faire Chancen bietet.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: raceskimagazine.it

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