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Neureuther gewinnt Slalom am Lauberhorn: Felix, der Glückliche, strahlt am hellsten in Wengen

© Kraft Foods  /  Felix Neureuther

© Kraft Foods / Felix Neureuther

Wengen – Zum Abschluss des 83. Lauberhorn-Wochenendes heißt der strahlende Sieger Felix Neureuther. Der Halbzeit-Zweite aus Deutschland gewann zum vierten Mal ein Weltcuprennen und zwang den Österreicher Marcel Hirscher (+0,21) und den Kroaten Ivica Kostelic (+0,25) in die Knie. Dem Deutschen kam vielleicht zugute, das sein Trainer Albert Doppelhofer den zweiten Durchgang gesetzt hatte.

Felix Neureuther: „Mein Trainer hat diesen Lauf gesetzt. Er war echt schwer. Ich hab mir gedacht: Hey, Kollege – du traust dir was. Ich hab es aber gut gemeistert. Ich bin stolz nach meinem Vater auch hier in Wengen gewonnen zu haben. Natürlich gibt der Sieg viel Selbstvertrauen für Kitzbühel und vor allem für die WM in Schladming.“

Marcel Hirscher: „Es passt perfekt! Ich hab die zweite Zwischenzeit mitgekriegt, hab gehört: 4 Hundertstel vorne. Ich hab unten extrem risikiert, hatte aber einen kleinen Fehler. Und da ist es dann schwer, mit Felix mitzuhalten. Wir trainieren so oft mit den Deutschen gemeinsam. Er weiß genau, wie der Mike setzt, ich weiß, wie der Albert setzt. Da war heute also kein Vorteil bei der Kurssetzung dabei.“

Ivica Kostelic: „Gestern habe ich gesehen, dass ich mit Stenmark und Giradelli mit elf Podestplätzen an einem Ort Rekordhalter bin. Das wollte ich heute brechen, daher bin ich so glücklich. Man muss seine Vorbilder schlagen. Es ist schön dass die Formkurve kurz vor der WM nach oben zeigt.“

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Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Wengen / Lauberhorn

Auf dem vierten Rang landete Manfred Mölgg aus Südtirol (+0,46). Der Enneberger zeigte wieder einmal ein sehr gutes Rennen, obwohl er nach dem ersten Lauf nur auf dem enttäuschenden zehnten Rang lag. Hinter Mölgg klassierte sich der Italiener Stefano Gross (+0,62). Sechster wurde Fritz Dopfer, ein weiterer Athlet aus dem DSV-Kader (+0,66). Der Siebtklassierte Giuliano Razzoli aus Italien, einst Olympiasieger im Slalom, gab ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Er hatte bereits mehr als eine Sekunde Rückstand auf Neureuther. Dennoch ist das azurblaue Mannschaftsergebnis mehr als zufriedenstellend. Hinter Razzoli klassierte sich innerhalb einer winzigen Hundertstelsekunde das schwedische Trio Matthias Hargin, Markus Larsson und Axel Bäck.

Jens Byggmark, der bestklassierte Schwede im ersten Lauf, rutschte im Steilhang fast weg und vergab alle Chancen und rutschte fast an das Ende des Klassements zurück. Zwölfter wurde der Österreicher Mario Matt (+1,26). Für den Arlberger gab es dieses Mal wenig zu holen. Und Landsmann Reinfried Herbst erzielte den 15. Endrang (+1,51) unmittelbar vor seinem Teamkollegen Manfred Pranger.

Mario Matt: „Ich hab versucht, an der Abstimmung was zu ändern. Ich hab versucht, voll anzugreifen. Die ersten fünf Tore ist es mir gelungen, danach nicht. Es ist der Untergrund nicht richtig hart, da tu ich mir schwer. Es war ein Kampf von oben bis unten – mit gut Slalomfahren hatte das heute nichts zu tun.“

Der zweitbeste Südtiroler, der sich für den Finallauf qualifizieren konnte, war Patrick Thaler. Der Sarner kam auf den 17. Platz und konnte sich noch vor dem Routinier Benni Raich klassieren. Der 20. Rang ging an den jungen Manuel Fellner. Bester Schweizer wurde Ramon Zenhäusern auf Rang 21 knapp vor dem nächsten ÖSV-Läufer Wolfgang Hörl, der 23. wurde. Die anderen Eidgenossen Markus Vogel bzw. Marc Gini kamen auf die Plätze 22 bzw. 25. Der einzige, der im zweiten Durchgang das Ziel nicht sah, war der Deutsche Philipp Schmid. Er war mit der hohen Nummer 44 ins Rennen gegangen und hatte die Chance, mit einem guten Lauf weiter nach vorne zu kommen.

Es war das wie erwartet spannende Rennen in Wengen. Im Slalomweltcup ist Hirscher immer noch vorne. Der heutige Sieger Felix Neureuther kam dem Salzburger zwar um 20 Punkte näher, aber die Führung von 114 Rennen hält. Und was die „große Kugel“ betrifft, ist der Gesamtweltcupsieger des letzten Winters der große Triumphator. Hirscher konnte den Vorsprung auf Pechvogel Aksel Lund Svindal aus Norwegen auf fast 200 Punkte ausbauen.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Wengen / Lauberhorn

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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