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Nicht nur Daniela Merighetti und Reinfried Herbst sagten dem Skiweltcup „Servus“

© Kraft Foods / Nicht nur Daniela Merighetti und Reinfried Herbst sagten dem Skiweltcup „Servus“

© Kraft Foods / Nicht nur Daniela Merighetti und Reinfried Herbst sagten dem Skiweltcup „Servus“

Oberhofen am Thunersee – Wenn wir auf den abgelaufenen Ski-Winter blicken, so erkennen wir, dass viele Athletinnen und Athleten ihre Karriere beendet haben. Die Italienerin Daniela Merighetti startete bei fast 230 Rennen und konnte sich 2012 in Cortina d’Ampezzo über einen Heimsieg in der Abfahrt freuen. Dazu gesellten sich zwei siebte Plätze in der Abfahrtsdisziplinenwertung (2012, 2013) und eine Handvoll Podestplätze.

Der routinierte Österreicher Reinfried Herbst spulte 126 Weltcuprennen ab. Er war im Torlauf sehr erfolgreich und gewann neun Rennen und stieg 16 Mal auf das Podest. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin freute er sich über die Silbermedaille. In der Saison 2009/10 sicherte er sich die kleine Kristallkugel in der Disziplinenwertung.

Massimiliano Blardone aus Italien war ein sehr kontanter Läufer und landete gleich elf Mal unter den besten Zehn in der Riesentorlauf-Wertung. Zwischen 2012 und 2016 wurde er nur einmal Fünfter, doch im japanischen Yuzawa Naeba wurde er im letzten Winter mehr als nur überraschender Dritter. Als zweitältester im Riesentorlauf-Zirkus beendete er seine Laufbahn. 153 Rennen, 25 Podestplätze und sieben Siege runden sein Profil ab.

Gleich alt wie Blardone ist der Franzose Cyprien Richard. Er feierte im fernen Jahr 2000 sein Weltcupdebüt und hing die Skier nach 81 Rennen und vier Podestplätzen später an den Nagel. Im Jahr 2011 sicherte er sich bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen den zweiten Rang. Der Athlet der Equipe Tricolore gewann ein Rennen (Adelboden) und wurde einmal Dritter in der Disziplinenwertung.

Marco Sullivan aus den USA beendet nach 15 Weltcupjahren seine Laufbahn. Er bestritt 105 Abfahrten und in der Summe 167 Rennen. Viermal konnte er auf das Podest klettern. 2008 stand er bei der Abfahrt in Chamonix ganz oben. Babsi Wirth aus Deutschland und Silvano Varettoni aus Italien kamen auf jeweils 71 Weltcupeinsätze. Während die um fünf Jahre jüngere DSV-Athletin als bestes Ergebnis den neunten Slalomplatz in Bormio 2014 für sich verbuchen konnte, schrammte der 1984 geborene azurblaue Skirennläufer 2015 in der Abfahrt als Vierter knapp am Treppchen vorbei.

Der Schweizer Markus Vogel bestritt 63 Rennen. Der Eidgenosse konnte sich über den sechsten Platz beim Torlauf in Madonna di Campiglio im Jahr 2012 freuen; für einen Sprung auf ein Podest reichte es nie. Auch wenn es keine offizielle Ankündigung gab, werden auch Ondřej Bank aus Tschechien, Siegmar Klotz aus Südtirol, François Place aus Frankreich und Espen Lysdahl aus Norwegen nicht mehr dabei sein.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fis-ski.com

 

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