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Nicht nur Mikaela Shiffrin hofft auf ein Schengen-Visum

Nicht nur Mikaela Shiffrin hofft auf ein Schengen-Visum

Nicht nur Mikaela Shiffrin hofft auf ein Schengen-Visum

Vail – Der österreichische Trainer Alexander Hödlmoser trainiert die US-Girls um Mikaela Shiffrin und Co. Alle hoffen, dass die Athletinnen im Sommer noch in Europa trainieren können. Selbst wenn der Beginn des neuen Ski Weltcup Winters in weiter Ferne ist, hat die Corona-Pandemie das Vorbereitungsprogramm der Skirennläuferinnen arg durcheinandergewirbelt. Einige Ski-Nationen wollen die Materialtests, die im März ausfielen, nachholen und andere müssen hoffen, dass sie bald ordentlich arbeiten können.

Seit 23 Jahren gehört Hödlmoser zum US-Team. So hat er in der Vergangenheit auch Lindsey Vonn betreut. Jetzt ist er für die Speedtruppe im Einsatz. Aufgrund der Reisebeschränkungen kann er nicht zur Mannschaft stoßen, sondern von daheim alles delegieren. Der 52-Jährige ist froh, dass zumindest das zweiwöchige Trainingslager in Copper Mountain im Juni über die Bühne gehen konnte. Mikaela Shiffrin war begeistert und spricht von Glück, diese kleinen Einheiten abzuspulen. Doch alle wissen, dass eine Rückkehr auf die weiße Grundlage sehr aufwändig ist. Der Corona-Auflagenkatalog des olympischen US-Komitees ist ein dicker Wälzer von 150 Seiten.

Normalerweise wären die US-Ski-Stars nach Chile geflogen. Doch bei den beängstigend hohen Infektionszahlen ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Daher hat man Destinationen in Europa im Blick. Man will im August und im September im eidgenössischen Saas-Fee und rund vier Wochen vor dem Saisonbeginn am Stilfser Joch arbeiten. Jetzt will man sich um ein Schengen-Visum für die Athletinnen und Athleten bemühen. Doch die Botschaften in den USA glänzen mit verschlossenen Türen. Für eine Panik ist es zu früh, aber niemand weiß, wie lange die Pandemie andauert, ob es gar zu einer zweiten Welle kommt und vor allem wann man wieder trainieren darf.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: krone.at

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