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Nicht nur ÖSV-Co-Trainer Werner Franz hofft auf Besserung

Nicht nur ÖSV-Co-Trainer Werner Franz hofft auf Besserung

Max Franz bei der Abfahrt in Val d’Isère

Zauchensee – Die österreichischen Abfahrer sorgten am vergangenen Samstag für die fünftgrößte Abfahrtsniederlage in der 50-jährigen Weltcuphistorie. Alle waren enttäuscht, so auch der neue Co-Trainer Werner Franz. Der Kärntner ist aber guter Dinge und betont, dass das ÖSV-Team bis Januar ein anderes Level erreichen wird.

Stürze und Vorgeschichten kann man nicht vergleichen. Wenn man die Unfälle von Aksel Lund Svindal und Matthias Mayer vergleicht, dann weiß man, dass sie nicht vergleichbar sind. Beim Unfall des Norwegers war das eine Folge der Piste in Kitzbühel, während man beim Kärntner Olympiasieger nicht wusste, ob er vielleicht gelähmt bleiben würde. Mental gesehen sind Rückenverletzungen viel schwerer zu verarbeiten.

Werner Franz nimmt auch Hannes Reichelt in Schutz. Während für ihn Romed Baumann und Klaus Kröll enttäuscht haben, meinte der Co-Trainer, dass der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr ein zu aggressives Material wählte. Und Max Franz wollte nach seinem Sturz auf der „Streif“ in der warmen Jahreszeit zu viel des Guten.

Seit gestern arbeiten die rot-weiß-roten Athleten in Zauchensee. Man hofft, dass die Formkurve wieder nach oben schnellt.

Ein anderes Problem kann man nicht lösen. Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt bekommt als Zehnter der Weltrangliste die Nummer 19 fix zugeteilt. Andere Athleten hoffen auf etwas Losglück. Werner Franz bleibt optimistisch und meint, dass es auch Rennen geben wird, in denen höhere Nummern ein Vorteil sein werden. In Val d’Isère ist das nicht eingetroffen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.krone.at

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