29 September 2021

Nicht nur Riesenslalom-Disziplinensiegerin Marta Bassino freut sich auf den Saisonstart in Sölden

Nicht nur Riesenslalom-Disziplinensiegerin Marta Bassino freut sich auf den Saisonstart in Sölden (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Gabriele Facciotti)
Nicht nur Riesenslalom-Disziplinensiegerin Marta Bassino freut sich auf den Saisonstart in Sölden (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Gabriele Facciotti)

Sölden – In etwas mehr als drei Wochen beginnt am Rettenbachferner hoch ober Sölden die neue Ski Weltcup Saison 2021/22. Die Damen brennen auf den Riesenslalom und möchten bereits beim ersten Rennen zeigen, was sie können. Mikaela Shiffrin trainiert in Colorado, Petra Vlhová am Stilfser Joch und auch die junge Alice Robinson möchte allzu gerne im Ötztal wieder auf die höchste Stufe des Podests klettern. Aber auch die anderen Athletinnen wie etwa die Disziplinenwertungssiegerin Marta Bassino wollen im Olympiawinter stets vorne mitmischen.

Federica Brignone und eben Bassino haben im vergangenen Jahr das Eröffnungsrennen in Sölden dominiert. Beide haben in Saas Fee trainiert, wenngleich auch voneinander unabhängig. Tessa Worley, auch wenn sie wie alle anderen auch nicht in Südargentinien arbeiten konnte, ist zuversichtlich. Schließlich konnte sie den Riesenslalom 2018 gewinnen. Die zweifache Weltmeisterin ist mit der bislang geleisteten Arbeit zufrieden, erhöhte die Trainingsintensität und simulierte Rennläufe.

Wendy Holdener schaut eher auf den Slalom, aber auch im Riesentorlauf ist sie zu guten Leistungen fähig. Michelle Gisin befindet sich nicht in ihrer Bestform, das Pfeiffersche Drüsenfieber hat ihr stark zugesetzt. Lara Gut-Behrami, die amtierende Weltmeisterin, die 2016 im Ötztal als Erste abschwang, spricht wenig über sich. In Swiss-Ski-Kreisen wird gesagt, dass sie sich in einer sehr guten Verfassung befindet.

Da haben wir noch Petra Vlhová, Mikaela Shiffrin und Alice Robinson. Die Slowakin arbeitet am Stilfser Joch, der Basis ihres Sommertrainings. Die US-Dame kehrte für eine Woche nach Colorado zurück und hat einen langen Trainingsblock in Saas Fee hinter sich. In der Schweiz spulte sie viele Speedkilometer ab. In Kürze wird sie am Hintertuxer Gletscher erwartet. Die Neuseeländerin hat einen guten Sommer erlebt und auf dem Coronet Peak trainiert. Jetzt kommt sie in die Alpen, um sich Sölden zu nähern. Der Sieg 2019 ist ihr in lebhafter Erinnerung, so wie der Bewerb beim letzten Saisonkehraus in der Lenzerheide.

Doch auch Katharina Liensberger und Meta Hrovat wollen beim ersten Rennen im Olympiawinter 2021/22 ihre Krallen zeigen und mit einem für sie mehr als optimalen Ergebnis zum einen die Konkurrenz hinter sich lassen und zum anderen schon zeigen, zu was sie im Endeffekt fähig sind. Für Spannung ist also gesorgt.

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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