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Nici Schmidhofer und Karin Hackl. Zwei österreichische Toptalente in der ÖSV Kader Warteschleife.

© Gerwig Löffelholz / Karin Hackl

© Gerwig Löffelholz / Karin Hackl

Die österreichische Rennläuferinnen Nicole Schmidhofer (23) und Karin Hackl (23) zählen zu den größten Österreichischen Skitalenten der letzten Jahre. Nach einer aus ÖSV Sicht nicht überzeugender Saison 2011/12 wurden beide aus dem ÖSV Kader gestrichen und kämpfen nun auf eigene Faust um die Rückkehr in das ÖSV Team. Im Gespräch mit Skiweltcup.TV sprachen die jungen Athletinnen über ihre derzeitige Situation.

Für die Junioren-Doppelweltmeisterin von 2007, Nicole Schmidhofer war die Streichung aus den ÖSV Kader ein herber Rückschlag. Nach überstandener Verletzung waren zwei gute Platzierungen in der letzten Saison leider zu wenig. Den notwendigen Top-30-Rang in der Weltrangliste hatte Sie um vier Plätze verfehlt.

Karin Hackl, zweimalige Medaillengewinnerin bei der Junioren WM 2009 in Garmisch Partenkirchen, hat ein ähnliches Schicksal ereilt. Auch Sie wurde im ÖSV Kader nicht mehr berücksichtigt. Nachdem sie im Winter 2011/12 zwar in zwei FIS-Rennen auf das Podest fuhr, aber im Europacup neuerlich ohne Punkte geblieben war, wurde Sie im Frühjahr 2012 aus den Kadern des ÖSV entlassen

Skiweltcup.TV: Wie geht es euch und wie habt ihr die Kaderausbootung verdaut?

Nicole Schmidhofer: „Danke es geht mir wirklich sehr gut. Mittlerweile habe ich die Nichtberücksichtigung sehr gut verdaut. Ich bin voll motiviert und weiß nachdem ich wieder ins Training eingestiegen bin, dass es richtig war das ich mich fürs Skifahren entschieden habe.“

Karin Hackl: „Danke es geht mir mittlerweile wieder gut. Ich habe ein bisschen länger damit gebraucht es zu verdauen aber das Leben geht weiter wie man so schön sagt und ich werde mich nochmals ins Zeug hauen dass ich wieder dorthin komme wo ich schon war.“

Skiweltcup.TV: Wie und mit wem zieht ihr euer „privates Trainingsprogramm“ durch?

© Gerwig Löffelholz / Nicole Schmidhofer

© Gerwig Löffelholz / Nicole Schmidhofer

Nicole Schmidhofer: „Ich bin, wie auch die letzten Jahre mit meiner Konditionstrainerin Sandra Lahnsteiner in das Sommertraining gestartet. Das ist genauso geblieben wie die letzten Jahre. An der Fitness hat es ja auch nicht gelegen sonder an den Verletzungen.“

Karin Hackl: „Ich arbeite mit Alex Schmidt seit einigen Monaten an meiner Kraft, Ausdauer und allem Drumherum und es geht Schritt für Schritt bergauf.

Skiweltcup.TV: Teil eins des Sommertrainings liegt hinter euch. Wie fit fühlt ihr euch und wie schauen die nächsten Trainingswochen aus?

Nicole Schmidhofer: “ Es läuft ganz gut und ich bin gut drauf. Ich war jetzt schon auch schon 2 Tage Skifahren auf dem Mölltaler Gletscher. Nach meiner Meinung bin ich voll fit. Ich habe in zwei Wochen, über den ÖSV einen Spiro- und Ausdauertests in Innsbruck. Wenn ich die Vorgaben erreiche darf ich mit der Europacupmannschaft nach Zermatt fahren.“

Karin Hackl: „Ich fühle mich sehr fit muss ich sagen, aber ich habe ja noch ein paar Wochen und hoffe dass noch viel mehr Kraft und Ausdauer dazu kommt.“

Skiweltcup.TV: Wie ist der Kontakt zu den ÖSV Trainern und euren ÖSV Teamkameradinnen?

Nicole Schmidhofer: „Ich war Montag und Dienstag zum ersten Mal mit der Gruppe auf dem Mölltaler Gletscher. Ich bin so aufgenommen worden, als würde ich zur Europacupgruppe gehören. Die Mädels waren alle voll in Ordnung und auch mit dem Trainerteam lief alles super.“

© Gerwig Löffelholz  /  Karin Hackl

© Gerwig Löffelholz / Karin Hackl

Karin Hackl: „Zu den Trainern zurzeit nicht so viel auch mit den Kameradinnen hab ich eher wenig Kontakt. Ich konzentriere mich zurzeit nur auf mich und ich merke das es mir gut tut so wie ich es mache.“

Skiweltcup.TV: ÖSV Europacup-Cheftrainer Thomas Trinker meinte: „Sind sie schnell, bekommen sie noch eine Chance.“ Wann könnt ihr euer Können wieder unter Beweis stellen?

Nicole Schmidhofer: „Ich darf jetzt mit der Europacupmannschaft nach Zermatt mitfahren. Das ganze entscheidet sich dann im Herbst. Das ist nun die erste Einheit wo ich dabei bin. Dann wird weitergeschaut ob ich weiterhin mitfahren darf oder ob ich wieder selber trainiere ist noch nicht abgesprochen. Jetzt ist erst mal Zermatt geplant.

Karin Hackl: „Im November sind die ersten „Qualiläufe“ und ich hoffe dass ich dort mein Können unter Beweis stellen kann.“

Skiweltcup.TV: Welche Sponsoren unterstützen euch bei eurer Arbeit und welche privaten Belastungen kommen auf euch zu.

Nicole Schmidhofer: „Hauptsponsoren sind Papa und Mama. Aber ich habe einen neuen Kopfsponsor – Frissenbichler Innovative Solutions. Ich bin davon begeistert dass es eine Sponsor gibt, der sagt wir glauben an dich auch wenn Du zur Zeit nicht im ÖSV Kader bist. Das ist natürlich eine extra Motivation für mich.“

Karin Hackl: „Sponsoren? Außer meinen Eltern die mich unterstützen habe ich zurzeit leider keinen Sponsor und das ist wirklich mühsam. Es geht ja nicht nur um meinen Ehrgeiz sonder auch ums Geld, und deswegen bin ich froh das ich meine Eltern habe, die hinter mir stehen, egal was auf mich zukommt.“

Skiweltcup.TV: Gibt es ein Plan B, sollte es in dieser Saison nicht mit einer Rückkehr in das ÖSV Team klappen?

© Gerwig Löffelholz  /  Nicole Schmidhofer

© Gerwig Löffelholz / Nicole Schmidhofer

Nicole Schmidhofer: „Ich habe heuer schon mit einer Massageausbildung angefangen. Ich habe drei Monate lang Wochenendkurse besucht, was ich aber auch so gemacht hätte, da mich das einfach interessiert. Ich bin aber davon überzeugt dass es mit dem Skifahren klappt wenn ich verletzungsfrei bleibe. Ich mach mir auch nicht zu viele Gedanken, denn die 15. und 19. Plätze im Skiweltcup kommen auch nicht von irgendwo her.“

Karin Hackl: Pläne hat sicher jeder aber der wichtigste ist jetzt dass ich das im Auge habe was ich will und dass ist wieder in den Weltcup zukommen. Für Plan B habe ich danach noch genügend Zeit zum Überlegen. Da mach ich mir jetzt noch keinen Kopf darüber.

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Ein Kommentar »

  • Nicole Schmidhofer und der Weg zurück schreibt:

    […] es noch einmal wissen. Die 23-jährige  Sportlerin wurde im Frühjahr aus dem Kader verbannt. (Bericht) Im Sommer trainierte sie eisern und hart und wählte ein anspruchsvolles Trainingsprogramm aus. […]