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Nici Schmidhofer und Tami Tippler wollen nach ihrer überstandenen Corona-Erkrankungen angreifen

Nicole Schmidhofer ist bereit für den Speed-Auftakt in Val d'Isere.

Nicole Schmidhofer ist bereit für den Speed-Auftakt in Val d’Isere.

Val d’Isère – Die Speed-Damen gastieren an diesem Wochenende im französischen Val d’Isère. Trotzdem bereiten die Corona-Nachwehen einigen Athleten nach wie vor Kopfzerbrechen. Die Österreicherin Nicole Schmidhofer, ihres Zeichens vor drei Jahren Super-G-Weltmeisterin, berichtet, dass sie von gelegentlichen Kopfschmerzen gequält wird. Es ist in ihren Augen wie eine Gehirnerschütterung, und dass sie der Schnee oder die Sonne extrem blendet.

Unangenehm ist das Ganze allemal, aber zum Skifahren würde es gehen. Die Steirerin betont zudem, dass es gut war, dass der Rennstress für die Speedspezialistinnen erst jetzt beginnt und dass man in diesem Winter mit Flexibilität punkten muss. Als Zielsetzungen peilt die 31-Jährige konstante Fahrten unter die besten Fünf der bevorstehenden Ski Weltcup Rennen an.

Auch Schmidhofers Teamkolleginnen und Landsfrau Tamara Tippler, Stephanie Venier und Mirjam Puchner wurden von der Corona-Pandemie heimgesucht. Tippler ist fit, sonst wäre sie nach eigenen Angaben gar nicht nach Frankreich gereist. Ab und zu machte sich noch der Schwindel breit; vor zwei Wochen konnte sie keine körperlichen Höchstleistungen zuwege bringen.

Nun will sie wieder angreifen. „Der innerliche Stress durch den selbst auferlegten Druck ist sicher eine Komponente, aber man muss auch lernen, sich selbst zu vertrauen und geduldig zu sein“, so die 29-Jährige abschließend.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: kurier.at

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