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Nicole Schmidhofer war immer von sich überzeugt

Nicole Schmidhofer war immer von sich überzeugt

Nicole Schmidhofer war immer von sich überzeugt

Lachtal – Die österreichische Skirennläuferin Nicole Schmidhofer hat alle in diesem Winter mit der Goldmedaille im WM-Super-G von St. Moritz überrascht. So erzählte sie in einem Interview mit unseren Kollegen von den Vorarlberger Nachrichten, dass es nach ihrem Erfolg für sie etwas anstrengend wurde. So wurde sie von allen erkannt, und jeder sprach sie an. Wenn sie nicht mehr in Ruhe essen kann, wird es ein bisschen zu viel. Sie wünsche sich, wenn die Leute etwas mehr Rücksicht hätten. Und auch der Rummel am Anfang, selbst wenn man sich an ihn gewöhnt, war etwas zu viel.

Ihre Laufbahn verlief wie eine Achterbahn. Trotzdem dachte die Steirerin nie ans Aufgeben. Sie hatte das Glück, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Außerdem betonte sie, dass sie immer wusste, es zu können. In St. Moritz nahm sie sich vor, wie im Training zu fahren. Mit dem Trainer besichtigt man nur die Strecke vor dem Rennen. Und dank der Harmonie und einer Übereinstimmung mit dem Trainer konnte sie die ganze Piste von oben bis unten im Kopf verankern. Alles ging auf, und das war großartig.

Über den weiteren Verlauf ihrer Karriere sprach Schmidhofer, dass sie bis 2021 sicher fahren wird. In Cortina schaffte sie als Nicht-Kaderläuferin einen Stockerlplatz. Ferner will sie an die Errungenschaften der letzten Saison im nächsten Winter anschließen. Die Steirerin hat keine Vorbilder und macht sich wenig Gedanken über andere Leute. Trotzdem hat sie viel von ihrer einstigen Zimmerkollegin Andrea Fischbacher gelernt. Auf ihre Selbstcharakteristik angesprochen, berichtet die 28-Jährige, dass sie ehrlich, direkt, zielstrebig, ehrgeizig und auch sensibel, ungeduldig und hie und da aufbrausend ist. Sie ist gerne in geselliger Runde und lässt ihr musikalisches Talent am Schlagzeug aus. Leute, die sie umarmen wollen, mag sie nicht so.

Und was macht Schmidhofer nun? Sie taucht im wahrsten Sinne des Wortes unter. In Ägypten macht sie Urlaub, und darüber hinaus wird sie Tauchen gehen. Denn unter Wasser kann sie niemand anreden, berichtet die Steirerin mit einem gewissen Augenzwinkern. Wohl verständlich, denn der Weltmeistertitel ist etwas für die Ewigkeit, und den wird ihr sicher niemand nehmen können.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: Vorarlberger Nachrichten vom 6.4.2017, S. C5.

 

 

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