15 September 2020

Nina Haver-Løseth sieht Mutterfreuden entgegen

Nina Haver-Løseth sieht Mutterfreuden entgegen. (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))
Nina Haver-Løseth sieht Mutterfreuden entgegen. (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Oslo – Die norwegische Ski Weltcup Rennläuferin Nina Haver-Løseth gab im vergangenen März das Ende ihrer sportlichen Karriere bekannt. Nun meldet sie sich mit einer schönen Nachricht: Sie wird Mutter.

Viele Gerüchte wurden gestreut, als die heute 31-Jährige das Ende ihrer Laufbahn bekanntgab, obwohl die Saison 2019/20 nach ihrer im Dezember 2018 erlittenen, schweren Verletzung, durchaus positiv war. Mit dem fünften Rang in Levi und noch weiteren fünf Top-10-Platzierungen unterstrich die Wikingerin mehrere Male ihre Ambitionen, aufs Podest fahren und um das selbige kämpfen zu wollen.

Die 1989 geborene Nordeuropäerin, die bei insgesamt 166 Weltcupeinsätzen zweimal auf der höchsten Stufe des Podests stand, berichtete, dass das Anprobieren von Skihosen im nächsten Winter eine Herausforderung darstellen könnte. Die Norwegerin scherzte in den sozialen Medien und präsentierte ihren Bauch, unterstreichend, dass sie sich auf das nächste Kapitel ihres Lebens freue.

Marta Bassino aus Italien, die im Laufe der Weltcupjahre zu einer guten Freundin der Norwegerin avancierte, schrieb jede Menge Komplimente für ihre einstige Rivalin. Zuerst zeigte sich die azurblaue Skirennläuferin erstaunt über das jähe Karriere-Ende, aber nun ist der Grund wohl offensichtlich, weshalb Haver-Løseth den weißen Ski Weltcup Zirkus verlassen hat.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

Verwandte Artikel:

16.000 Fans und eine kleine Ski Weltcup Party in Sölden
16.000 Fans und eine kleine Ski Weltcup Party in Sölden

Sölden – Die Veranstalter des bevorstehenden Ski Weltcup Wochenendes in Sölden planen mit rund 16.000 Fans. Bei den Frauen werden 7.000, bei den Herren 9.000 Schlachtenbummler erwartet. Gefahren werden die beiden Riesenslaloms am Samstag und am Sonntag. Die Pisten um den Hang am Rettenbachferner sind auch für den Publikumsverkehr geöffnet. Auch eine kleine Weltcup-Party ist… Sölden erwartet 16.000 Fans zum Ski Weltcup Opening weiterlesen

Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor
Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor

Sölden – Vincent Kriechmayr, der frischgebackene Sportler des Jahres, möchte hoch hinaus. Der österreichische Ski Weltcup Rennläufer, der bei der vergangenen Weltmeisterschaft sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G die Goldmedaille gewann, fuhr bereits gestern ins Ötztal. Er wird jedoch beim Riesentorlauf in Sölden, der morgen in einer Woche auf dem Programm steht, nicht… Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor weiterlesen

Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar
Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar

Lech/Zürs – Nach den teils heftig geführten Diskussionen bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo wird es im diesjährigen Weltcupkalender nur ein Parallel-Rennen geben. Einige Athletinnen und Athleten mögen dieses Format, andere wollen es sogar boykottieren. Der Schweizer Justin Murisier und seine Teamkollegen wollen nicht in Lech/Zürs an den Start gehen. Für ihn hat der… Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar weiterlesen

Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen
Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen

Sölden – Eine Woche vor dem Saison Opening in Sölden kam die italienische Skirennläuferin Laura Pirovano bei einer Trainingsfahrt zu Sturz. Dabei zog sie sich eine schwere Knieverletzung zu. Genauer gesagt riss sie sich das vordere Kreuzband des rechten Knies. Eins steht schon fest: Italien verliert im Olympiawinter 2021/22 eine der besten Athletinnen im Speedbereich. … Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen weiterlesen

Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum
Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum

Sölden – Auch für die slowakische Ski Weltcup Rennläuferin Petra Vlhová ist die Olympiasaison 2021/22 etwas ganz Spezielles. Die Gesamtweltcupsiegerin, die in Sölden ihr 152. Weltcuprennen ihrer Karriere bestreitet, befindet sich in der Rolle der Gejagten und freut sich, dass endlich der Kampf um Hundertstelsekunden, Siege und im weiteren Saisonverlauf um olympisches Edelmetall in Peking… Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum weiterlesen

Banner TV-Sport.de