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Nina Løseth hat Appetit auf mehr und freut sich auf St. Moritz

Nina Løseth hat Appetit auf mehr und freut sich auf St. Moritz

Nina Løseth hat Appetit auf mehr und freut sich auf St. Moritz

Ålesund – In der abgelaufenen Saison gewann die Norwegerin Nina Løseth ein Rennen. Im nächsten Winter peilt die 27-jährige Wikingerin in St. Moritz eine WM-Medaille an. In der Schweiz fühlt sie sich wohl. Und wer Løseth kennt, weiß, der Traum von Edelmetall gar nicht so unrealistisch ist.

Blicken wir zurück. Am 5. Januar 2016 siegte sie beim Torlauf von Santa Caterina vor der Slowakin Šárka Strachová und der Tschechin Veronika Velez-Zuzulová. Für die Norwegerin, die in ihrer Karriere bisher 108 Weltcupeinsätze auf ihrem Buckel hat, war der Tag in Norditalien seltsam, aber auch cool. Sie berichtet im Interview mit der FIS von einer guten Laune, obwohl sie fast eine Minute vor dem Start zum Finaldurchgang ein besonderes Hoppala widerfahren ist. Der Booster Strap am Skischuh riss, obwohl er bei sachgemäßer Anwendung für maximale Leistung und außergewöhnliche Kontrolle über die Skier sorgen sollte.

Nicht so bei Løseth. Der Servicemann half ihr mit einem Tape aus, und als sie am Ende des Tages ganz oben stand, war sie nur gelöst und glücklich. Des Weiteren erzählte sie, dass der Erfolg ein Meilenstein in ihrer Laufbahn gewesen sei. So sei es ein gutes Gefühl, wenn man einen Hunderter in seiner Ski-Karriere hat. Fast eineinhalb Jahrzehnte musste das Königreich im Norden Europas auf einen Sieg einer Dame im Torlauf warten. Die abgelaufene Saison war sehr gut, und die Puzzlesteine sorgten für ein ganzheitliches Bild. Außerdem verfügt die Skirennläuferin über mehr Selbstvertrauen und die Motivation und das Pushen durch andere stärkt sie mehr als je zuvor.

Jetzt steht die WM-Saison 2016/17 an. Løseth freut sich schon darauf, denn der Ort im eidgenössischen Kanton Graubünden verfügt in ihren Augen über eine besonders gute Atomsphäre. So schien immer die Sonne, und die weiße Grundlage war perfekt. Sie hofft, dass sie eine gute Weltmeisterschaft erlebt. In der Zwischenzeit arbeitet die Wikingerin daran, einige Schwächen zu tilgen und im Sommertraining zu überzeugen. Zum Beginn des kommenden Winters will sie schneller fahren und gute Ergebnisse einfahren. Dann ist alles möglich, auch in St. Moritz.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fis-ski.com (Auszug)

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