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Nina Løseth möchte ihren Schwung aus der letzten Saison mitnehmen

© Kraft Foods / Nina Løseth hat Appetit auf mehr und freut sich auf St. Moritz

© Kraft Foods / Nina Løseth hat Appetit auf mehr und freut sich auf St. Moritz

Ålesund – Am 6. Januar 2000 gewann die norwegische Skirennläuferin Trine Bakke ihr zweites und letztes Weltcuprennen. Fast auf den Tag genau 16 Jahre musste man warten, bis wieder eine Wikingerin auf der höchsten Stufe des Podests stehen konnte. Nina Løseth, eine gut gelaunte Athletin aus dem hohen Norden Europas, beendete am 5. Januar 2016 diese lange Durststrecke.

Nina Løseth ist immer gut drauf und bewies ihre gute Form bereits im Januar 2015, als sie in der kroatischen Hauptstadt Zagreb unter die besten Drei fuhr. Sie bestätigte dieses Ergebnis im Dezember des gleichen Jahres, als sie in Åre ebenfalls vom Siegerfoto der besten Drei lächelte. Im norditalienischen Santa Caterina düpierte sie schließlich die Gegnerschaft und lag bereits nach dem ersten Durchgang voran.

Im Ziel war die Norwegerin über eine Sekunde schneller als die Tschechin Šárka Strachová und die Slowakin Veronica Velez-Zuzulová. Die Schwedin Frida Hansdotter, die am Ende die kleine Kristallkugel in die Höhe stemmen konnte, hatte schon mehr als zwei Sekunden Rückstand auf die mehr als entfesselnd fahrende Løseth.

Im Frühling wechselte die Wikingerin den Ski-Ausrüster. Sie fährt nun für Rossignol und bereitete sich im Sommer mit dem gleichen Material wie ihr Landsmann Henrik Kristoffersen vor. So trainierte die Neunte der letztjährigen Gesamtweltcupwertung mit ihren Teamkolleginnen in Neuseeland.

Im Hinblick auf die WM-Saison 2016/17 berichtete sie dem norwegischen Fernsehsender NRK: „Auch, wenn es wahr ist, dass die Erwartungen an mich höher sind, besorgt mich dies nicht. Die Zielsetzungen sind klar. Es ist nicht der Sieg notwendig, aber ich möchte auf hohem Niveau weiterfahren. Das heißt im Umkehrschluss, dass ich mich in der ganzen Saison auf den Slalom und den Riesentorlauf konzentrieren will und in beiden Disziplinen unter den besten Fünf landen will.“

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

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