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Nordkoreas Atomwaffentests bringen Südkoreas Olympiatraum ins Wanken

© FIS-Ski.com / Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang 2018

© FIS-Ski.com / Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang 2018

Pyeongchang – Eigentlich sollten Olympische Spiele als Spiele des Friedens und der Völkerverständigung gelten. Doch sind die nächsten Spiele im Zeichen der fünf Ringe aufgrund der machtpolitischen Spielchen und dem Atomwaffengebrauch in Nordkorea in Gefahr? Die Schweiz und viele führende Wintersportnationen schauen mit kritischen Augen hin und verfolgen die Entwicklungen genau.

Nordkorea spielt mit dem Frieden. Tag für Tag flackern neue, ja beunruhigende Nachrichten über die Bildschirme. Atomwaffentests sind nicht gerade friedensfördernd. Im Gegenteil: Internationale Verurteilungen der Machtspielchen des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un dominieren den Pressewald.

Es bleibt also spannend, die Lage indessen angespannt. Der Olympiaort Pyeongchang liegt nur 80 km (50 Meilen) hinter der Grenze im demokratischen Südkorea. Nur knapp fünf Prozent der Eintrittskarten sind verkauft. Das ist kein gutes Zeichen, eben die andere Seite der Medaille. Ersatzpartner für Pyeongchang, wie Sotschi (Ausrichter 2014) oder München werden ins Spiel gebracht.

Man ist noch nicht beunruhigt, aber die Zeit läuft davon. Es sind gewiss noch einige Monate, aber man steht etwa in der Schweiz im regelmäßigen Kontakt mit dem IOC. Doch um die mögliche Beunruhigung im Keim ersticken zu können, muss man sicher sein, dass die kriegswilligen Absichten Nordkoreas unterbunden werden. Aber das ist eine andere Geschichte.

Kommentar für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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