17 Dezember 2021

Nur Aleksander Aamodt Kilde verhinder beim Super-G von Gröden österreichischen Doppeltriumph

Nur Aleksander Aamodt Kilde verhinder beim Super-G von Gröden österreichischen Doppeltriumph (Foto: © Saslong Classic Club)
Nur Aleksander Aamodt Kilde verhinder beim Super-G von Gröden österreichischen Doppeltriumph (Foto: © Saslong Classic Club)

Beim Super-G in Gröden ging der Sieg an den Norweger Aleksander Aamodt Kilde, der damit einen österreichischen Doppeltriumph verhinderte. Matthias Mayer wurde Zweiter und Rang drei ging an Vincent Kriechmayr.

Matthias Mayer ging mit Startnummer 19 ins Rennen und zeigte eine starke Fahrt auf dem schwierigen Kurs in Gröden. Der Kärntner lag bei der letzten Zwischenzeit noch ex aequo mit Kilde in Front, musste sich am Ende jedoch um gerade einmal 22 Hundertstel geschlagen geben. Mayer, der in Gröden erst zum zweiten Mal auf dem Podest stand, sicherte sich damit sein drittes Saisonpodium.

Matthias Mayer: „Bis zur Ciaslat-Ausfahrt war ich noch voll dabei, dann habe ich einen minimalen Rutscher gehabt und wahrscheinlich waren das die zwei Zehntel. Ich habe attackiert und gehofft, dass ich vorne mit dabei bin, das ist mir ganz gut gelungen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und kann morgen locker an den Start gehen.“

Vincent Kriechmayr gelang auf der Saslong ein guter Lauf ohne gröberen Fehler. In der Ciaslat nahm der Oberösterreicher nicht volles Risiko, was ihm am Ende womöglich eine noch bessere Platzierung kostete. Mit seinem heutigen dritten Platz (+0,27 Sek.) schaffte Kriechmayr zum zweiten Mal in dieser Saison den Sprung aufs Podest und durfte sich über sein zweites Podium in Gröden freuen.

Vincent Kriechmayr: „Ich habe bei einem Linksschwung zu viel Reserve gelassen und das darfst du hier nicht. Ansonsten war es ein sehr gutes Rennen von mir und ich bin mit dem dritten Platz zufrieden. Morgen möchte ich wieder alles geben und dann wird man sehen was herausschaut.“

Mit Max Franz auf dem starken siebenten Platz, gelang noch einem dritten Österreicher der Sprung in die Top-10. Daniel Danklmaier belegte Rang 14, Stefan Babinsky wurde 22., Christian Walder holte Platz 25 und mit Raphael Haaser als 26., konnten insgesamt sieben ÖSV-Athlten Weltcuppunkte holen.

Daten und Fakten Ski Weltcup Saison 2021/22
Super-G der Herren in Gröden

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Christopher Neumayer, der sich im gestrigen Abfahrtstraining am linken Knie verletzt hat und sich das vordere Kreuzband gerissen hatte, wurde heute in München erfolgreich operiert. Morgen steht auf der Saslong die Abfahrt auf dem Programm.

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Quelle: www.OESV.at

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