14 Oktober 2020

ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel sagt der Schweiz den Kampf an

ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel sagt der Schweiz den Kampf an
ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel sagt der Schweiz den Kampf an

Innsbruck – Schenkt man dem ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel Glauben, so ist es etwas voreilig, wenn sich der westliche Nachbar (die Schweiz, Anm. d. Red.) schon jetzt als Skination Nummer 1 bezeichnet. In den drei Jahrzehnten zuvor hatte das ÖSV-Team in der Nationenwertung immer den Platz an der Sonne inne. Auch wenn Marcel Hischer fehlt und ein klarer Punktegarant im Ski Weltcup war, will man sich sicher nicht mit Platz zwei abfinden. Der Tiroler Sportfunktionär sagt, dass man als Kollektiv breiter und besser als in der letzten Saison aufgestellt ist.

Nochmals zur letzten Saison: Einige Leistungsträger waren verletzt, und der Winter wurde coronabedingt nicht zu Ende gefahren. Schröcksnadel sagte auch, dass die Schweiz ihre Nummer 1 bestätigen muss. Außerdem vertritt er die Ansicht, dass ein Marco Schwarz über kurz oder lang die große Kristallkugel gewinnen kann. Im Riesentorlauf zählt man auf den langjährigen Erfolgstrainer von Marcel Hirscher – und das ist Mike Pircher. Auch mischt Ferdinand Hirscher mit, der mit seinen Erfahrungswerten in Materialfragen ein wesentlicher Faktor sein kann. Nichts, schon gar nichts wird dem Zufall überlassen.

Außerdem steckt Schröcksnadel viel Geld in die Forschung. Ende Winter 2021 hofft er, dass die Forscher ein Mittel gegen den Coronavirus entwickelt haben. Man muss aber schauen, wen und wie man impft. Das wird auch hinsichtlich einer möglicherweise baldigen Eindämmung der Pandemie wichtig sein. Wäre alles normal verlaufen, hätte er längst schon Platz für einen neuen Präsidenten gemacht. Aber egal, ob die Schweiz wieder im Nationencup die Nase vorne hat oder nicht, es ist definitiv die letzte ÖSV-Saison unter der Ära Schröcksnadel.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: blick.ch

Verwandte Artikel:

Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia (Foto: © SloSki Alpine team / Facebook)
Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia (Foto: © SloSki Alpine team / Facebook)

Ushuaia – Die slowenischen Technikerinnen und Techniker und Speedkönigin Ilka Stuhec sind vor sieben Tagen zur Saisonvorbereitung nach Argentinien gereist. Auch die Speed-Herren folgen. Doch die Reise steht unter keinem guten Stern. Einer von den Athleten steht unter dem Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Wer der Betroffene ist, wurde nicht verraten. Nur… Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia weiterlesen

Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein (Foto: © Swiss-Ski.ch)
Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein (Foto: © Swiss-Ski.ch)

Selina Egloff hat sich in Absprache mit ihrem Betreuerteam dazu entschieden, eine längere Pause einzulegen. Die B-Kader-Athletin, welche im Ski Weltcup bereits fünf Mal am Start stand, fühlt, dass sich ihr Energietank durch den Spitzensport stark geleert hat. «Ich werde eine Pause einlegen und voraussichtlich diese Saison keine Rennen fahren. Es ist mir wichtig, genügend… Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein weiterlesen

Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Pier Marco Tacca)
Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Pier Marco Tacca)

Pozza di Fassa – Der italienische Ski Weltcup Rennläufer Stefano Gross, der im September 36 Jahre alt wird, ist ein routinierter Athlet. Er kann gemeinsam mit Giuliano Razzoli zu den Führungspersönlichkeiten im azurblauen Slalomteam gezählt werden. Er berichtet im Skiweltcup.TV-Interview über den Slalom als seine Lieblingsdisziplin, Marcel Hirschers Skifirma „Van Deer“, Henrik Kristoffersen und vieles… Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ weiterlesen

Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)
Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)

Rovereto – Martina Peterlini, die beste italienische Slalomläuferin der Gegenwart, kann aufatmen. Acht Monate nach ihrer schweren Knieverletzung hat sie wieder ihre Skier angezogen. Sie schielt auf den Saisonauftakt in Levi und möchte in Finnland – das Rennen geht in etwas mehr als drei Monaten über die Bühne – positiv auffallen und vorne mitmischen. Vor… Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da weiterlesen

Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 (© Kraft Foods / Akira Sasaki)
Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 (© Kraft Foods / Akira Sasaki)

Bariloche – Nach einer achtjährigen Abwesenheit kehrte der japanische Skirennläufer Akira Sasaki auf die Piste zurück. So belegte er im Rahmen der argentinischen Ski-Meisterschaften am Cerro Catedral den ersten Platz im Torlauf. Zudem träumt der Athlet aus Fernost von einer Olympiateilnahme im fernen Jahr 2026. Wie wir wissen, finden die Spiele im Zeichen der fünf… Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 weiterlesen