10 Oktober 2020

ÖSV News: Aufgebot der Damen und Herren für den Ski Weltcup Auftakt in Sölden steht.

Stephanie Brunner feiert ihr Comeback auf dem Rettenbachferner (Foto: © Bild: ÖSV/Manuela Riegler)
Stephanie Brunner feiert ihr Comeback auf dem Rettenbachferner (Foto: © Bild: ÖSV/Manuela Riegler)

Pitztal/Sölden– Am heutigen Samstag wurde innerhalb einer ÖSV-teaminternen Qualifikation der achte Starter für den Riesentorlauf in acht Tagen ermittelt. Am Pitztaler Gletscher hatte der 23-jährige Tiroler Raphael Haaser die Nase vorn. Für ihn ist der Riesenslalom im Ötztal der dritte Weltcupeinsatz. Der als Allrounder vielseitig einsetzbare Skirennläufer konnte im letzten Jahr im oberösterreichischen Hinterstoder sein Debüt im Konzert der Großen feiern. Als 23. des Super-G’s gab es gleich eine Handvoll wertvolle Weltcupzähler.

Haaser will auf jeden Fall öfters im Weltcup zum Einsatz kommen. Als Zweiter des letztjährigen Super-G-Endklassements im Europacup hat der Tiroler ein fixes Ticket für höhere Aufgaben gebucht. Am kommenden Wochenende wird auch Raphaels Schwester Ricarda an den Start gehen. Die 27-Jährige gehört schon seit einigen Saisonen zum Weltcupteam. Gegenwärtig kann sie nicht alle Trainings bestreiten, da der Rücken ihr so einige Probleme bereitet. Aber auch alle Fälle freuen wir uns auf gute Resultate der Haaser-Geschwister.

Am Rettenbachferner werden wir auch Stephanie Brunner, die nach einem lange anhaltenden Besuch der Verletzungshexe selbige hoffentlich zur Türe hinaus gejagt hat. Auch Brunners Teamkollegin Bernadette Schild will es wieder wissen. Zuletzt angeführte Athletin riss sich just beim Saisonauftakt vor einem Jahr in Sölden das Kreuzband. Nun ist die Skirennläuferin wieder gesund und möchte gut in die Saison 2020/21 starten. Das wünschen wir selbstredend auch Brunner.

ÖSV-Aufgebot für den Weltcupauftakt in Sölden                              

Mit den Damen- und Herren-Riesentorläufen am 17./18. Oktober in Sölden fällt auch heuer wieder der Startschuss für den Weltcup-Winter der Alpinen. Bei den Damen werden elf, bei den Herren acht Startplätze im ÖSV-Lager vergeben.                

Christian Mitter, der Sportliche Leiter der ÖSV-Damen, hat nach dem heutigen Training und internen Zeitläufen am Rettenbachgletscher folgenden Läuferinnen nominiert:                          

Eva-Maria Brem, Stephanie Brunner, Nadine Fest, Franziska Gritsch, Ricarda Haaser, Katharina Huber, Katharina Liensberger, Elisa Mörzinger, Bernadette Schild, Ramona Siebenhofer und Katharina Truppe.                            

Bei den Herren wurde heute ebenfalls eine interne Qualifikation am Pitztaler Gletscher ausgetragen. Andreas Puelacher, der Sportliche Leiter der ÖSV-Herren, hat nach den Zeitläufen folgende Athleten fixiert:       

Manuel Feller, Marco Schwarz, Stefan Brennsteiner, Roland Leitinger, Matthias Mayer, Vincent Kriechmayr, Patrick Feurstein und Raphael Haaser.   

*** Programm AUDI FIS Skiweltcup Sölden *                                       

Samstag, 17.10.2020: Riesentorlauf Damen (10.00 bzw. 13.00 Uhr)
Sonntag, 18.10.2020: Riesentorlauf Herren (10.00 bzw. 13.15 Uhr)

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: kurier.at

Verwandte Artikel:

Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt haben die große Kristallkugel im Visier (Foto: © FISI /Pentaphoto /Alessandro Trovati)
Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt haben die große Kristallkugel im Visier (Foto: © FISI /Pentaphoto /Alessandro Trovati)

Sorengo/Buochs – Die beiden Swiss-Ski-Asse Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt kämpften in der letzten Saison lange um die große Kristallkugel. Ein unausgeglichener Disziplinenkalender sorgte am Ende dafür, dass sowohl die Slowakin Petra Vlhová als auch der Franzose Alexis Pinturault die Nase vorne hatten. Nun ist alles fairer; der neue Ski Weltcup Kalender mit je neun… Lara Gut-Behrami und Marco Odermatt haben die große Kristallkugel im Visier weiterlesen

Fehlende Weißwurstparty im Jahr 2022 soll Vorfreude auf die Kitz-Rennen nicht trüben
Fehlende Weißwurstparty im Jahr 2022 soll Vorfreude auf die Kitz-Rennen nicht trüben

Sölden/Kitzbühel – Wenn man sich den Ski Weltcup Kalender der Herren in der bevorstehenden Saison 2021/22 anschaut, erkennt man, dass im österreichischen Bundesland Tirol zwei Einsatzorte aufscheinen. Neben dem zur Routine gewordenen Auftakt-Riesenslalom Ende Oktober auf dem Rettenbachferner in Sölden darf natürlich die Speedrennen auf der Kitzbüheler Streif nicht fehlen. Die österreichische Bundesregierung tüftelt an… Fehlende Weißwurstparty im Jahr 2022 soll Vorfreude auf die Kitz-Rennen nicht trüben weiterlesen

Alpin-Direktor Walter Reusser: "Nichts ist selbstverständlich" (Foto: © Swiss-Ski.ch)
Alpin-Direktor Walter Reusser: "Nichts ist selbstverständlich" (Foto: © Swiss-Ski.ch)

In einem Monat erfolgt mit dem Ski Weltcup in Sölden der Auftakt zur Alpin-Saison 2021/22. Im Interview erläutert Walter Reusser, der Alpin-Direktor von Swiss-Ski, wie es um die Vorbereitung des Schweizer Teams steht, was die Strukturanpassung im Nachwuchsbereich bewirkt und welche Herausforderungen mit den Olympischen Winterspielen in Peking verbunden sind. In etwas mehr als einem… Ski Weltcup Saison 2021/22: Swiss-Ski Interview mit Alpin-Direktor Walter Reusser weiterlesen

Die ÖSV-Gesamtweltcupkandidaten heißen Vincent Kriechmayr, Marco Schwarz und Matthias Mayer
Die ÖSV-Gesamtweltcupkandidaten heißen Vincent Kriechmayr, Marco Schwarz und Matthias Mayer

Sölden – In gut einem Monat wird die Ski Weltcup Saison 2021/22 in Sölden eingeläutet. Die Veranstalter hoffen auf viele Fans. Auf dem Rettenbachferner werden die Frauen und die Herren je einen Riesenslalom bestreiten. Vor allem die Herren sind nach einem sehr guten Winter heiß, denn sie wollen die Leistungen mehr als nur bestätigen, ehe… Die ÖSV-Gesamtweltcupkandidaten heißen Vincent Kriechmayr, Marco Schwarz und Matthias Mayer weiterlesen

FIS reagierte auf die Proteste von Lara Gut-Behrami
FIS reagierte auf die Proteste von Lara Gut-Behrami

Oberhofen am Thunersee – Noch am Ende der letzten Saison kritisierte die eidgenössische Ski Weltcup Rennläuferin Lara Gut-Behrami den Weltskiverband. Die Schweizerin meinte, dass die Speedspezialistinnen und -spezialisten zu wenige Chancen hätten, die großen Kristallkugeln zu gewinnen. Nun wurde der Kalender angepasst. Die 30-Jährige, die im vergangenen Winter die Super-G-Kristallkugel gewann, hatte 13 Speedrennen zu… FIS reagierte auf die Proteste von Lara Gut-Behrami weiterlesen

Banner TV-Sport.de