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ÖSV NEWS: Eva-Maria Brem mit Verkühlung auf Platz acht

© Ch. Einecke (CEPIX) / Eva-Maria Brem mit Verkühlung auf Platz acht

© Ch. Einecke (CEPIX) / Eva-Maria Brem mit Verkühlung auf Platz acht

Mit zahlreichen Ausfällen und einem achten als besten Platz für die ÖSV Damen endete das erste Weltcuprennen der neuen Saison 2015/2016. Ihren ersten Sieg im Weltcup feierte die Italienerin Frederica Brignone. Sie gewann vor der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Liechtensteinerin Tina Weirather.

Der berühmt berüchtigte Steilhang am Söldner Rettenbachferner präsentierte sich beim Auftakt in die neue Weltcupsaison so perfekt wie gewohnt. Die Schneeauflage war so dick, wie schon viele Jahre nicht mehr. Die finale Präparation zur glatt, griffigen Rennpiste, verlangte den Damen all ihr Können ab. Mit entsprechender Vorfreunde und trotzdem Respekt, gingen  Eva-Maria Brem, Michaela Kirchgasser und die junge Garde der Weltcuptechnikerinnen ins Rennen.

Das engagierte Angreifen der vorallem jungen Läuferinnen blieb leider in sieben von zehn Fällen unbelohnt. Elisabeth Kappaurer qualifizierte sich nur um Haaresbreite nicht für den zweiten Duchgang. Ähnlich erging es Stephanie Brunner, die im ersten Lauf nicht unter die besten 30 kam.

Die Weltcupdebutantinnen Stephanie Resch und Katharina Gallhuber mussten dem anspruchsvollen Hang Tribut zollen und schieden im ersten Durchgang aus. Bei ihren Stürzen glücklicherweise unverletzt blieben Katharina Truppe und Cornelia Hütter, deren erstes Riesentorlauf Antreten es im Weltcup war. Ricarda Haaser durchschlug beim Sturz zwei Fangzäune, blieb aber bis auf eine grobe Abschürfung am Kinn und einer geschwollenen Lippe weiter unverletzt.

Für die Steirerin Ramona Siebenhofer  hätte es noch weiter nach vorne gehen können. Ein Fehler im unteren Streckenabschnitt verhinderte eine noch bessere Platzierung.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel stellte sich hinter seine jungen Athletinnen. „Eva könnte mehr bringen, die kann es auch. Die Jungen haben nicht enttäuscht, sie haben angegriffen. Mir ist es lieber, wenn sie ausscheiden, als mit einer schlechten Zeit ins Ziel kommen“, sagte der Verbandschef.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Damen in Sölden

Quelle:  www.OESV.at

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