17 Januar 2022

Olympia 2022: Für Petra Vlhová steht die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele im Mittelpunkt

Olympia 2022: Für Petra Vlhová steht die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele im Mittelpunkt
Olympia 2022: Für Petra Vlhová steht die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele im Mittelpunkt

Zauchensee – Die slowakische Ski Weltcup Rennläuferin Petra Vlhová bestritt im österreichischen Zauchensee ihre ersten Speedrennen im alpinen Skiwinter 2021/22. Vom ersten Zeittraining am Donnerstag bis hin zum gestrigen Super-G konnte sich die 26-Jährige sukzessive steigern. Darüber hinaus gewann sie an Schnelligkeit und Selbstvertrauen. Die Athletin zeigte in beiden Rennen solide Ergebnisse. Trotz der verbesserten Leistung im Super-G war sie ein bisschen enttäuscht. Das Zögern auf der Piste nahm ihr die Möglichkeit, eine bessere Position zu erzielen. Ihr Team betont, dass der Super-G im Vordergrund steht und dass man die Abfahrt als Training für Olympia angesehen hat.

Obwohl bis Ende Januar noch einige Speedrennen anstehen, wird Vlhová an den meisten Wettkämpfen nicht teilnehmen. In Garmisch-Partenkirchen wird die Slowakin nicht von ihrem Startrecht Gebrauch nehmen, denn sie fliegt gemeinsam mit ihrer Mannschaft am 30. Januar nach Peking. Im WM-Ort Cortina d’Ampezzo will man nur am Super-G teilnehmen.

Nun beginnt der wichtigste Teil des Jahres für die slowakische Skirennläuferin, die sich vor der Saison 2021/22 mit ihrem Team ein vorrangiges Ziel gesetzt hat. Sie will bei den Spielen im Zeichen der fünf Ringe im Reich der Mitte erfolgreich sein, sich auf jedes Rennen wie bei einem Weltcupeinsatz vorbereiten und sich nicht vorher schon unter Druck setzen.

Auch wenn jeder Vlhová nach den Olympischen Winterspielen fragt, betont sie, dass diese nur alle vier Jahre stattfinden und dass sich ihre Einstellungen deswegen nicht ändern werden. Man kann aus fragmentarischen Informationen ein Bild einer unbekannten Piste zusammensetzen. Die Athletin verlässt sich auf alles, was sie rechtzeitig herausfindet. So hat die 26-Jährige ein Video der Piste gesehen.

Informationen trudeln nur aus der Ferne ein und man sieht sich bald alles von der Nähe an. Dann kann man die Pisten selbst in Augenschein nehmen und sich ein Urteil bilden. Ob der Hang in China ihr entgegen kommt, ist nur Nährboden für Spekulationen und daran möchte sich nach bisherigem Kenntnisstand nicht beteiligen. Die Slowakin ist mit der Einschätzung, dass man vorher nicht spekulieren soll, sicher nicht alleine.

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sport.aktuality.sk

 

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