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Olympia Super-G der Damen – Vorbericht, Startliste und Liveticker

Lara Gut (SUI)

Lara Gut (SUI)

Sotschi – Nach der Super-Kombination  und der Spezialabfahrt bestreiten die alpinen Skidamen in Sotschi ihren dritten Bewerb. Der Super-G steht nun auf dem Programm. Pünktlich um 8 Uhr (MEZ) wird die erste Dame in Krasnaja Poljana aus dem Starthaus gelassen. (Die offizielle FIS Startliste – gleich nach Veröffentlichung – und den Liveticker finden Sie im Menü oben)

Alle bisherigen Goldmedaillengewinnerinnen von Sotschi gehen auch im Super-G an den Start. Maria Höfl-Riesch, die Super-Kombinationssiegerin ist genauso wie die zeitgleichen Abfahrtssiegerinnen Dominique Gisin und Tina Maze dabei. Auch hier hat das Trio eine Chance, im Super-G nach Edelmetall zu greifen und auf das olympische Podium zu klettern. Im Rosa Khutor Alpine Ressort können wir uns sicherlich auf ein spannendes Rennen gefasst machen, denn die Liste der Favoritinnen ist lange.

Zu den Favoritinnen: Nach dem bitteren Aus im Kombi-Slalom und der Bronzemedaille in der Abfahrt möchte Lara Gut, die gegenwärtige Inhaberin des roten Trikots in der Disziplinenwertung, auch beim olympischen Super-G ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Sie kann hier durchaus ihre bisherige Saison mit der Goldmedaille krönen. Die Schweizerin ist vor allem im Super-G eine sehr konstante und schnelle Läuferin. Drei von fünf möglichen Triumphen in dieser Disziplin, die sie in diesem Winter erreicht hat, sprechen eine mehr als deutliche Sprache.

Für Anna Fenninger aus Österreich verlaufen die Spiele in Sotschi nicht nach Wunsch. Nach dem achten Rang in der Super-Kombination schied die 24-Jährige in der Abfahrt aus. Im Verlauf der Saison punktete sie durch Konstanz und mit sehr guten Plätzen. Durch eine gute Position im Super-G von Sotschi können die bislang verkorksten Spiele wieder positiver werden, ehe sie im Riesentorlauf auch auf Medaillenjagd gehen wird.

Teamkollegin Lizz Görgl hat in diesem Winter bereits einen Super-G für sich entscheiden können. In Cortina d’Ampezzo, dem Olympiaort 1956, stand sie bei einer von zwei Veranstaltungen auf dem obersten Treppchen. Bei der Spezialabfahrt schaute am Ende nur der 16. Platz heraus. Die Athletin wurde am Abend vorher noch von Dopingkontrolleuren aufgesucht. Dementsprechend fuhr sie mit Wut im Bauch. Für das olympische Super-G-Rennen muss sie sich jedoch steigern.

Maria Höfl-Riesch sammelt in jeder Disziplin gute Platzierungen und befindet sich in einer sehr guten Form. Die Deutsche führt demzufolge logischerweise im Gesamtweltcup. Nachdem sie hier in Sotschi ihre Goldmedaille von Vancouver in der Super-Kombination erfolgreich verteidigen konnte,  schaute in der Spezialabfahrt der für sie enttäuschende 13. Rang heraus. Im Super-G könnte es besser laufen, zumal sie im Laufe der Weltcupsaison 2013/14 schon zwei Mal auf dem Podest landete.

Nicole Hosp aus Österreich freute sich über die Silbermedaille in der Super-Kombination hinter Höfl-Riesch und vor der US-Amerikanerin Mancuso besonders. Auch in der Abfahrt landete sie als Beste ihres Landes unter den besten 10. Auch wenn es hier für keine Medaille gereicht hatte, möchte sie im Super-G voll attackieren und um eine gute Platzierung kämpfen. Wer die Tirolerin kennt, weiß dass sie eine Kämpfernatur ist und sicherlich auch eine Medaille erobern will.

Die Slowenin Tina Maze ist gerade noch vor den Olympischen Winterspielen in Form gekommen. Das beweist der Sieg in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo. Nach „Blech“ in der Super-Kombination raste sie in der Spezialabfahrt auf Rang eins. Auch wenn sie die Goldene mit Dominique Gisin aus der Schweiz teilen musste, ist sie mit diesem Erfolg eine ganz Große im Alpinen Skisport geworden. Alles andere ist Draufgabe. Auch im Super-G müssen wir sie auf dem Zettel haben.

Apropos Dominique Gisin: Die Eidgenossin siegte vor rund vier Jahren bei einem Super-G. Das war auf heimischen Schnee in Crans Montana. Nichtsdestotrotz kann die 28-Jährige befreit fahren, zumal sie ja schon in der Abfahrt die Goldmedaille geholt hat. Auch für sie gilt, dass jedes Spitzenresultat, das sie hier noch holt, eine Draufgabe ist. Eine Medaille im Super-G könnte ein Sahnehäubchen sein, und wer weiß, vielleicht gelingt der Schweizerin eine ähnlich gute Fahrt wie in der Abfahrt.

Julia Mancuso aus den USA hat in der Weltcupsaison 2013/14 ihr Talent nicht unter Beweis gestellt. Aber pünktlich zu den Spielen in Sotschi ist sie voll da. Das nennt man ein perfektes Timing. In der Super-Kombination fuhr sie in der Abfahrt der Konkurrenz auf und davon und wurde nach dem etwas langsameren Slalom noch Dritte. Bei der Spezialabfahrt landete sie nur auf Rang acht. Doch im Super-G will die US-Amerikanerin noch einmal ihre Krallen schärfen und nach einer Medaille schielen.

Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Start von Tina Weirather. Die Liechtensteinerin, die sich in einer mehr als sehr guten Form befindet, stürzte beim Abfahrtstraining in Krasnaja Poljana und musste die Abfahrt auslassen. Ob sie im Super-G an den Start gehen wird, ist genauso ungewiss. Es wäre schade um die fast 25-Jährige, zumal diese Bewerbe in Sotschi genau auf sie zurechtgeschnitten sind und ihre Spiele sind. Vielleicht geht sich noch ein Wunder aus. Für eine gute Platzierung, sollte sie dabei sein, ist sie mehr als nur gut.

Sie sehen schon, unzählige Damen kämpfen im Super-G um die Medaillen. Die ÖSV-Damen Anna Fenninger, Elisabeth Görgl und Nicole Hosp sind heiß, aber auch die Schweizerin Dominique Gisin ist für eine gute Platzierung gut. Wenn man den bisherigen Saisonverlauf im Weltcup als Gradmesser nehmen darf, ist und bleibt Lara Gut die Top-Favoritin. Tina Maze und Maria Höfl-Riesch wollen aber auch im Kampf um Edelmetall eingreifen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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