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Olympische Winterspiele 2018 finden in Südkorea statt

Die 110 stimmberechtigten Mitglieder des Internationalen Olympischen Komittees haben entschieden: Die Olympischen Winterspiele 2018 finden im südkoreanischen Pyeongchang statt. Bei der entscheidenden Abstimmung im südafrikanischen Durban konnten sich die Koreaner gegenüber der deutschen Kandidatur durchsetzen. Der Traum von Olympischen Winterspielen in München bleibt also unerfüllt. Beim Deutschen Skiverband und seinen Athletinnen und Athleten reagierte man mit Enttäuschung auf die Nachricht. 

DSV-Präsident Alfons Hörmann:

„Die Enttäuschung ist im ersten Moment natürlich groß. Aber diese Niederlage bedeutet nicht, dass die Münchner Bewerbung gescheitert ist. Die Bewerbung und das gesamte Konzept waren und sind olympiawürdig. Daran ändert auch das heutige Abstimmungsergebnis nichts. München hat sich in den vergangenen Monaten hervorragend präsentiert und eine überzeugende Bewerbung abgeliefert. Und wir alle wissen, dass nicht immer nur der direkte Weg zum Ziel führt. Um den höchsten Gipfel zu erklimmen, muss man manchmal auch einen etwas steinigeren Umweg gehen. Bereits die Bewerbung hat dem gesamten deutschen Wintersport einen deutlich spürbaren Rückenwind gebracht. Unser Dank gilt deshalb dem DOSB und seinem Präsidenten, Dr. Thomas Bach, sowie den Verantwortlichen der Bewerbungsgesellschaft. Sie alle haben in den vergangenen Wochen einen höchst engagierten Bewerbungsmarathon und Schlussspurt absolviert.“ 

Generalsekretär Thomas Pfüller:

„Das war sicherlich keine grundsätzliche Entscheidung gegen München, sondern in erster Linie für die Koreaner, die bereits zum dritten Mal ihren Hut in den Ring geworfen haben. Bei aller verständlichen Enttäuschung sollten wir nicht die vielen positiven Aspekte vergessen, die mit der Bewerbung für 2018 zusammenhängen. Als Deutscher Skiverband würden wir uns wünschen, dass sich die vielen Vertreter aus Politik, Industrie und Wirtschaft, die sich während der Bewerbungsphase vorbildlich für die Belange des Sports engagiert haben, nicht enttäuscht zurückziehen. Der deutsche Wintersport braucht auch in Zukunft engagierte Partner, um die kommenden Aufgaben zu bewältigen und seine internationale Spitzenstellung zu behaupten.“ 

Magdalena Neuner:

„Schade. München und Garmisch-Partenkirchen wären aus meiner Sicht die bessere Wahl gewesen. Die Spiele in Pyeong Chang werden sicherlich gut organisiert sein. Aber ob dort tatsächlich so etwas wie Begeisterung aufkommt, muss man abwarten. Vor zwei Jahren bei der Biathlon-WM war das Interesse jedenfalls nicht sehr groß. Das wäre in Deutschland ganz anders gewesen. Deshalb würde ich es auch begrüßen, wenn sich München für die Spiele 2022 bewirbt. Das Konzept und die Planungen scheinen zuletzt ja für alle Seiten gepasst zu haben. Darauf sollte man aufbauen. Im Biathlon ist eine Strafrunde zwar auch ärgerlich, aber man kann immer noch gewinnen.“ 

Martin Schmitt:

„Natürlich überwiegt erst mal die Enttäuschung, dass es gegen starke Mitbewerber nicht gereicht hat. Trotzdem muss man die Entscheidung sportlich fair anerkennen und akzeptieren. Die Olympischen Spiele wären eine großartige Chance für den Sport in Deutschland gewesen und hätten speziell für den Nachwuchs im Wintersport einen enormen Motivationsschub bedeutet. Deshalb bin ich der Meinung, man sollte sich auf jeden Fall erneut bewerben. Denn das Konzept ist stimmig und verspricht tolle Spiele in Deutschland.“ 

Michael Greis:

„Ich hätte mich sehr gefreut, wenn es München gleich im ersten Versuch geschafft hätte. Aber im Sport muss man manchmal eben auch Niederlagen akzeptieren. Das heißt aber nicht, dass man deswegen gleich aufgeben sollte. Ich würde es jedenfalls gut finden, wenn München noch einmal einen neuen Anlauf unternimmt. Es wurde ja schon viel gute Vorarbeit geleistet, das sollte man trotz der Enttäuschung nicht vergessen.“ 

Felix Neureuther:

„Die Entscheidung gegen München macht mich traurig. Denn das Konzept ist schlüssig, durchdacht und nachhaltig. Auch das OK hat einen tollen Job gemacht. Schade, dass das nicht belohnt wurde. Ich bin der Meinung, München sollte sich erneut bewerben. Für diese Bewerbung werde ich mich auch wieder persönlich engagieren. Denn ich bin überzeugt, dass die Olympischen Spiele in München ein ganz besonderes Flair haben werden.“ 

Tobias Angerer:

„Klar habe ich mitgezittert. Olympische Spiele in Deutschland wären ein Traum gewesen. Auch wenn ich sicher nicht mehr als Aktiver dabei gewesen wäre. Aber ich weiß, welche Begeisterung und welche Euphorie von Olympischen Spielen ausgeht. Dass es nicht geklappt hat, muss man akzeptieren. Es spricht allerdings vieles dafür, es dann eben für 2022 noch einmal zu versuchen. Denn nachdem die Spiele jetzt nach Asien gehen, hätte Europa und damit München noch bessere Chancen.“ 

Viktoria Rebensburg:

„Es ist extrem schade, dass die Entscheidung gegen München ausgefallen ist. Das Konzept der Münchner Bewerbung ist meiner Ansicht nach sehr überzeugend und das OK-Team hat einen tollen Job gemacht. München sollte sich auf jeden Fall noch einmal bewerben, denn Deutschland hat bereits bewiesen, dass es ein toller Gastgeber bei internationalen Großveranstaltungen ist.“ 

Severin Freund:

„Ich finde es sehr schade, dass die Entscheidung gegen München fiel. Die Spiele im eigenen Land wären sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis geworden. Natürlich wird auch Korea ein tolles Sportfest organisieren. Deutschland sollte sich mit dem Konzept München 2018 auf jeden Fall erneut bewerben. Dabei wäre es sicher positiv, wenn die Regionen von Anfang an geschlossen und pro Olympia auftreten. Dabei möchte ich mich aktiv einbringen und mithelfen, den Traum von Olympischen Spielen in München zu realisieren.“

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