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ORF-Skiexperte Rainer Pariasek im Interview: „Bei Hirschers WM Sieg habe ich feuchte Augen bekommen.“

ORF Skiexperte Rainer Pariasek

ORF Skiexperte Rainer Pariasek

Wien – Rainer Pariasek ist ein bekannter österreichischer Fernsehmoderator. Der 48-Jährige ist keineswegs bloß im Skiweltcup unterwegs, sondern moderiert auch abwechselnd mit einigen Kollegen die wöchentliche ORF-Sendung „Sport am Sonntag“. Ferner ist er auch als Fußballmoderator im Einsatz. Im skiweltcup.tv-Interview berichtet der Vater dreier Töchter über sein Weltcupdebüt, die abgelaufene Saison, die Faszination des „weißen Sports“ und die Voraussetzungen, um in seinen Beruf Fuß zu fassen.

Skiweltcup.TV: Herr Pariasek, wie kamen Sie zum Skiweltcup bzw. der Skiweltcup zu Ihnen?

Rainer Pariasek: Nach meiner Tätigkeit bei der Austria Presse Agentur und der Tageszeitung „Die Presse“ kam ich über Radio Wien zu Ö3. Hier durfte ich erstmals Skiweltcupluft schnuppern und kam bei Rennen auf heimischem Schnee zu meinen ersten Einsätzen. Seit September 1996 bin ich im ORF-TV zu sehen, ehe ich bereits zwei Monate später zu den Überseerennen eingesetzt wurde. Von da an gehöre ich zur großen Skifamilie.

Skiweltcup.TV: Die WM-Saison 2012/13 ging vor gut einem Monat zu Ende. Welches ist neben der Alpinen Ski-WM mit dem spannenden Duell zwischen Hirscher und Neureuther Ihr ganz großer Saisonhöhepunkt?

Tina Maze und Rainer Pariasek

Tina Maze und Rainer Pariasek

Rainer Pariasek: Ein absolutes Highlight der besonderen Art war ohne Zweifel der Hundertstelkrimi bei der Abfahrt auf der berühmt-berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio. Zudem ist die mehr als beeindruckende Saison der Slowenin Tina Maze aller Ehren wert.

Skiweltcup.TV: Gleiche Frage, umgekehrte Vorzeichen… Denken Sie da auch an den fürchterlichen Sturz von Lindsey Vonn beim WM-Super G in Schladming?

Rainer Pariasek: Ja, durchaus. Leider erlebten wir wieder eine Saison mit viel zu vielen Verletzungen. Das unzählige Verschieben beim Damen-WM-Super G war sicherlich ein großer Fehler, der dann auch zu der schlimmen Verletzung von Lindsey Vonn geführt hat.

Skiweltcup.TV: Welche Sportart moderieren Sie im ORF, wenn nicht gerade Frau Holle ihre Betten ausschüttet und Sie an vorderster Skifront stehen?

Rainer Pariasek: Meine zweite Sportart ist der Fußball. Überdies komme ich durch die Moderation der ORF-Magazinsendung „Sport am Sonntag“ mit allen Sportarten in Berührung.

Skiweltcup.TV: Herr Pariasek, darf man als Sportjournalist Fan und etwas patriotischer sein, oder sind Sie wie ein Politikjournalist zur Neutralität verpflichtet? Oder geht das angesichts der österreichischen Sportart Nummer 1 gar nicht?

Rainer Pariasek: Klarerweise freue ich mich über österreichische Erfolge, und ich denke, dass man das bis zu einem gewissen Grad auch zeigen darf. Ganz wichtig ist es aber, auch die Erfolge und Triumphe anderer Läuferinnen und Läufer genauso zu würdigen und diese auch zu interviewen. Darüber hinaus glaube ich, dass das uns ganz gut gelingt.

© Ch. Einecke (CEPIX)  /  Marcel Hirscher - Slalomweltmeister 2013

© Ch. Einecke (CEPIX) / Marcel Hirscher - Slalomweltmeister 2013

Skiweltcup.TV: Sport weckt Emotionen. Wann hat Rainer Pariasek das letzte Mal geweint?

Rainer Pariasek: Nun ja, als Marcel Hirscher beim WM-Slalom in Schladming als letzter oben im Starthaus stand und der nervlichen Belastung standgehalten hat. Im Ziel angekommen, sank er in die Knie und 30.000 Fans haben das Zielstadion zum Hexenkessel verwandelt und sind nicht mehr aus dem Jubeln herausgekommen. Da habe ich auch schon feuchte Augen bekommen…

Skiweltcup.TV: Sind Sie, damit tauchen wir kurz in Ihr Privatleben ein, ein guter Skifahrer?

Rainer Pariasek: Ich würde sagen, guter Durchschnitt. (lacht)

Skiweltcup.TV: Wie würden Sie die Faszination Skisport charakterisieren, die Ihr berufliches Tun und Handeln durchaus mitbestimmt?

Rainer Pariasek: Die Faszination Skisport macht für mich die grandiose Naturkulisse aus. Imposante Berge, Schnee, wohin dein Auge reicht. Ferner gehören die unglaubliche Dynamik, die Akrobatik in den technischen Disziplinen dazu. Die Abfahrt lebt durch das Tempo und die Rasanz. Dies alles wird durch spannende Rennentscheidungen und sympathische Athletinnen und Athleten abgerundet.

Skiweltcup.TV: Abschließend: Für alle, die gerne in Ihrem Beruf tätig sein möchten: Welche Ausbildung und Fähigkeiten muss man an den Tag legen?

Rainer Pariasek: Eine zielgerichtete Ausbildung ist nicht notwendig. Grundvoraussetzungen sind Interesse und Begeisterung für den Sport und ein journalistisches Gespür. Letzteres erlernt man im Zuge der Tätigkeit bis zu einem gewissen Grad. Die Liebe zum Beruf darf darüber hinaus natürlich auch nicht fehlen.

Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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