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ÖSV-Herrencheftrainer Andreas Puelacher im Dialog: Talent alleine reicht nicht

Andreas Puelacher im Dialog: Talent alleine reicht nicht

Andreas Puelacher im Dialog: Talent alleine reicht nicht

Wien – In einem Gespräch mit dem „Standard“ sprach ÖSV-Herren-Cheftrainer Andreas Puelacher über Strategien im Skifahren, Siegercharaktere und die Beziehungen zum Athleten. Puelacher ist ein Trainerfuchs, seit 25 Jahren arbeitet er im Trainergeschäft und kennt wohl jeden Athleten wie kein anderer. Auf die Frage, wie man Sieger formt, meint der Coach, dass man als Trainer eine gewisse Linie verfolgen muss. Der Großteil muss aber vom Skisportler, den es zu betreuen gilt, kommen, auch wenn es hin und wieder Reibungspunkte oder Konflikte mit den Athleten gibt.

Puelacher will sich auch in Zukunft einmischen, wenn es etwas zu verbessern gibt. Im Sommer hat er an der Vorbereitung gefeilt, sodass er in der kalten Jahreszeit mehr für seine Athleten da ist. Das Vorhaben, das er dem rot-weiß-roten Skiverband vorgelegt, fußt auf drei Säulen. Neben der Abfahrts-, Riesenslalom- und Kombi-, und der Slalomgruppe gibt es auch die Topgruppe um Marcel Hirscher. Junge Athleten, die das hohe Niveau innerhalb der Mannschaft erkennen sollen, arbeiten auch professionell mit den Großen im Team.

Auf den Nachwuchs angesprochen, erzählt Puelacher, dass sehr gute Leute in diesem Bereich aktiv sind und nach vorne drängen wollen. Fabio Gstrein hat man etwa nach nur einem Jahr aus dem Landesverband geholt. Abfahrtsolympiasieger Mayer hat sich erst in den letzten beiden Jahren im ÖSV entwickelt und weiß, was er will. Jürgen Graller hat die Europacupathleten im Visier und liefert Informationen weiter, wenn einmal Puelacher nicht dabei ist. Dabei geht es um das Entwickeln von Strategien und der Aufrechterhaltung des Kontakts mit den Landesverbänden.

Große Änderungen wird es nicht geben. Das Team, das Mathias Berthold hinterlassen hat, ist intakt. Letzterer ist nun bei den deutschen Herren im Einsatz. Puelacher war auch im Ausland und zehrt von den Erfahrungen, die er dort gesammelt hat. Man lernt Selbstständigkeit und Puelacher empfiehlt jedem, auch abseits der eigenen, vertrauten Strukturen wegzugehen. Sportdirektor Hans Pum attestierte Puelacher hohe soziale Kompetenz und enormes Fachwissen. Der Trainer betont, dass seine offene Art bei den Athleten Anerkennung findet. Auch wenn es einmal nicht nach Plan verläuft, kann man ein guter Coach sein, zumal der Skirennläufer in der Öffentlichkeit steht.

Puelacher will, dass man in jeder Disziplin breiter aufgestellt ist. Zudem hofft er, dass mehr Athleten auf das Podest fahren. Hirscher als Aushängeschild im Riesenslalom ist ihm zu wenig. Im Slalom fährt Mario Matt auch nicht ewig, und hier ist Hirscher ein zweiter Kandidat. Aber auch bei den schnellen Disziplinen gibt es Luft nach oben. Er wünscht sich, dass viele junge Athleten an sich arbeiten, denn es gibt ausreichend Beispiele an motivierten ÖSV-Nachwuchsläufern, die talentiert sind.

Ligety, Pinturault und Neureuther arbeiten mit Vollgas, und wenn man etwas besser ist und mehr arbeitet als andere, kann man die Früchte des Erfolgs ernten, meint Puelacher.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: derstandard.at  

 

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