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Patrick Küng fordert Umdenken bei der FIS

© Kraft Foods / Patrick Küng

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St. Moritz – Der eidgenössische Skirennläufer Patrick Küng, seines Zeichens Abfahrtsweltmeister 2015, kritisiert die Entwicklung des alpinen Skiweltcups. Im Rahmen der „Audi Quattro Road to St. Moritz 2017“ traf er mit der Liechtensteinerin Tina Weirather zusammen.

Dabei kritisierte der 32-Jährige die FIS scharf und betonte, dass man in Bezug auf Vermarktung nicht viel weitergegangen ist. Schenkt man dem Schweizer Glauben, sind die Skirennen im Vergleich zu den letzten zehn Jahren gleichgeblieben. In anderen Sportart gibt es mehr Effekte, die gezeigt werden.

Der Swiss-Ski-Athlet findet, dass man das Preisgeld erhöhen und die Vermarktung besser machen soll. Für die Nachwuchs-Skirennläufer soll der Reiz bleiben, denn man riskiere das Leben und die Gesundheit. Zudem fordert der Abfahrtsweltmeister mehr Nachtrennen, mehr Rennen in Hotspots wie Kitzbühel oder Wengen, aber auch die Abschaffung der Super-Kombination.

Zudem meint Patrick Küng, dass es einen Athletenrat geben soll. Wahrscheinlich sind nach seinen Aussagen zufolge die Skifahrer zu blöd, so etwas in die Realität umzusetzen. Tina Weirather hingegen sprach davon, dass es von Ende November bis Ende März jedes Wochenende zwei bis drei Rennen gäbe. Dadurch würde man wohl ein wenig übersättigt sein. Man könnte, so ihre Meinung, im Januar und im Februar je ein Wochenende skifrei halten. Das könnte ein Erfolgsfaktor sein, resümierte die 27-jährige Liechtensteinerin.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: kurier.at, www.weltski.at

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