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Patrick Küng im Interview: „Eine WM-Medaille wäre nicht schlecht“

© Gerwig Löffelholz / Patrick Küng (SUI)

© Gerwig Löffelholz / Patrick Küng (SUI)

Vor Kurzem stand der eidgenössische Speedspezialist dem „Organizing Committee of Vail-Beaver Creek 2015“ Rede und Antwort. Im letzten Winter gewann er sowohl den Super-G in Beaver Creek als auch die klassische Lauberhorn-Abfahrt in Wengen. Der 30-jährige Schweizer beendete die Saison mit dem dritten Rang in der Super-G-Disziplinenwertung. Bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi ging Küng leer aus. Aber dennoch würde es ihm gefallen, bei der im Februar des nächsten Jahres stattfindenden Weltmeisterschaft in Vail/Beaver Creek eine Medaille zu holen.

Patrick, wie verliefen deine Trainingseinheiten?

Sehr gut. In diesem Sommer habe ich hart an meiner Fitness gearbeitet, und ich bin froh, dass ich gesundheitlich gut drauf bin und dass ich keine Probleme in den Knien oder im Rücken verspüre. Das ist ein positives Gefühl. Wir trainierten vor unserer Reise nach Südamerika in Zermatt. In Ushuaia war der Schnee gut, jedoch das Wetter wechselhaft. Wir hatten viel Wind, Regen und Schneefall. Die gute Nachricht ist jedoch, dass das Gefühl großartig ist, wenn ich auf den Skiern stehe. Kurzum bin ich sehr glücklich mit dem bisherigen Trainingsverlauf.

In zwei Monaten startet die neue Speedsaison in Lake Louise. Dann folgen die Rennen auf der Raubvogelpiste. Was musst du noch machen, um hundertprozentig fit zu sein?

Durch den dritten Rang in der Super-G-Disziplinenwertung 2013/14 ist es sicherlich ein Plan von mir, in einer mehr als guten Form in die neue Saison zu starten. Ich hoffe, dass ich diese dann auch über den ganzen Saisonverlauf halten kann. Mein Ziel ist es, in der ganzen Saison, ja bei den ganzen Weltcuprennen im Speedbereich, gut zu fahren. Der Start in eine neue Saison ist sehr wichtig. So will ich gute Ergebnisse in Lake Louise und Beaver Creek erzielen.

Auch wenn du in Sotschi ohne Medaille geblieben bist, was sind deine Ziele im Hinblick auf die Ski-WM in Vail/Beaver Creek?

Ich glaube, dass ich eine wechselhafte Beziehung zu Titelkämpfen habe. 2011 in Garmisch-Partenkirchen war ich krank, zwei Jahre später hatte ich in Schladming einige Probleme, und bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi war ich gut drauf, aber konnte keine brauchbaren Ergebnisse einfahren. Beaver Creek hingegen ist ein spezieller Ort für mich. Hier gewann ich vor einem Jahr mein erstes Weltcuprennen. Und ich schaue gerne auf jenen Tag zurück. Es ist ein Ort, der mir rundum gefällt. Man kann schnell fahren, und auch wenn Titelkämpfe immer etwas Besonderes sind, muss man immer am Tag x einen perfekten Tag haben.

Freust du dich dass die WM in Beaver Creek stattfindet?

Die Pisten hier sind immer in einem perfekten Zustand. Ich glaube, dass es sogar fantastisch ist, hier zu fahren. Bei den Weltmeisterschaften, so glaube ich, gibt es große Sprünge, und ich möchte hier meine Fähigkeiten als Abfahrer zeigen.

Nun bist du so etwas wie der Anführer im Schweizer Speedteam. Verspürst du einen Druck?

Ich fühle keinen Druck, insbesondere nicht im Training. Wenn alles am Beginn der Saison klappt, wird sich auch kein Druck aufbauen. Sind die Ergebnisse nicht da, ist es eine andere Geschichte. Wichtig ist, dass ich mein Ding durchziehe, egal was ich plane. Aber nun, nachdem ich die Aufs und Abs im Skirennsport kenne und ich über genügend Erfahrung verfüge, bin ich alt genug, um mit einem möglichen Druck umzugehen. Das trifft auch auf meine Rolle im Swiss Ski Tea zu. Ich möchte eine sehr gute Performance erreichen, mich glücklich fühlen und nach vorne blicken.

2014 hast du die prestigeträchtige Lauberhorn-Abfahrt in Wengen gewonnen. Würdest du den Erfolg gegen ein WM-Edelmetall tauschen?

Ein Sieg am Lauberhorn in Wengen oder in Kitzbühel am Hahnenkamm hat für einen Skirennläufer die gleich hohe Bedeutung wie eine Medaille bei einem Titelkampf. Ich will nicht den Wengen-Sieg für irgendeine Medaille tauschen. Aber ich glaube, dass ich einige Rennen gewinnen kann, und ein WM-Edelmetall wäre mit Sicherheit nicht einmal so schlecht.

Bericht und freie Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: Organizing Committee of Vail-Beaver Creek 2015 

 

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