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Peter Fill sagt: „Servus!“ – Und wir sagen: „Danke, Peter!“

Peter Fill sagt: „Servus!“ – Und wir sagen: „Danke, Peter!“ (Foto: © Archivio FISI/ Alessandro Trovati/Pentaphoto)

Peter Fill sagt: „Servus!“ – Und wir sagen: „Danke, Peter!“ (Foto: © Archivio FISI/ Alessandro Trovati/Pentaphoto)

Garmisch-Partenkirchen – Der Südtiroler Skirennläufer Peter Fill bestritt mit dem heutigen Abfahrtslauf in Garmisch-Partenkirchen sein letztes Rennen im Ski Weltcup Zirkus. Obwohl der 37-Jährige rein mental noch hundertprozentig fit wäre, machte der ausgepowerte Körper nicht mehr mit. Zuletzt quälten den Athleten, der über 350 Weltcuprennen bestritt, Rückenschmerzen.

Nach seinem Sturz auf der „Streif“ in Kitzbühel sagte der Kastelruther das geplante Karriereende beim Saisonkehraus in Cortina d’Ampezzo ab und legte es auf das heutige Rennen in Garmisch-Partenkirchen vor. Fill, der zweimal die kleine Abfahrtskristallkugel und jene in der Kombination gewann, stand dreimal bei einem Weltcup Rennen auf der obersten Stufe des Podests. 18 weitere Mal landete er unter den besten Drei.

Der Skirennläufer ging bei den Olympischen Winterspielen 2006, 2010, 2014 und 2018 an den Start. Bei den letzten Spielen im Zeichen der fünf Ringe gelang ihm mit Platz sechs in der Abfahrt die beste Platzierung. Der Angehörige der Carabinierisportgruppe ist ein sehr feinfühliger Charakter. Nun hat er viel Zeit für seine Frau und drei Kinder. Wir von skiweltcup.tv verneigen uns vor seinen Leistungen und bedanken uns bei Peter Fill für das, was er dem Skirennsport gegeben hat. Vielleicht bleibt er den zwei Brettern auf irgendeine Art und Weise treu.

 

Peter Fill: „Es war heute schon extrem schwierig für mich. Nachdem ich in Kitzbühel den Ski verloren habe, habe ich mir gedacht: Ich will unbedingt runterkommen. Das darf mir nicht nochmal passieren. Aber jetzt gibt es kein Rennen mehr, aber ich werde in Zukunft auch ein schönes Leben haben. Zum Glück hatten wir heute das Rennen – nach der Absage habe ich schon geschwitzt, ob das heute geht. Ich freue mich auf mein weiteres Leben, wobei es sicher nicht leicht wird. Solange es ums Skifahren gegangen ist, war alles einfach.“

 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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