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Peter Schröcksnadel: „Die Olympischen Sommerspiele sind nicht mein Thema“

Peter Schröcksnadel: "Die Olympischen Sommerspiele sind nicht mein Thema"

Peter Schröcksnadel: "Die Olympischen Sommerspiele sind nicht mein Thema"

Innsbruck – Im Rahmen eines Gesprächs mit der „Tiroler Tageszeitung“ sprach der 71-jährige Peter Schröcksnadel, seines Zeichen Präsident des ÖSV, über die Olympia-Pleite und über die mögliche Tätigkeit als Vorsitzender einer Sommersportkommission.

Doch Schröcksnadel schmettert diese Möglichkeit gekonnt. Der Sommer sei, so der ÖSV-Präsident, nicht sein Metier. Wenn es um Ratschläge und Tipps ginge, könnte er sich einbringen. So sprach der Tiroler, dass er mit dem Sportminister sprechen wolle und Unterstützung anbieten könne. Doch derzeit dreht sich alles um die Heim-WM in Schladming 2013. Die Aussage des Ministers, Österreich hätte nur Olympia-Touristen in die britische Hauptstadt gesendet, war laut Schröcksnadel ungeschickt.  Und er sieht die Fehler in der Vergangenheit und nicht in der Gegenwart.

Ein vierter Platz ist ja bei Olympia sehr gut, denn die Chance auf Edelmetall ist immer gegeben. Und Dinko Jukic, der Schwimmer, schwamm ja knapp an Bronze vorbei. Der Wiener griff den Verband polternd an und wurde prompt mit einer zehnmonatigen Sperre bestraft. Schröcksnadel möchte dazu nichts sagen, nur klar stellen, dass ein Verband dem Sportler dienen soll und das Verhalten des Aktiven ist immer so, wie der Verband ihn behandelt.

Doch ist das Sportsystem der Alpenrepublik marode? Nein, so Schröcksnadel, man muss ähnlich wie in einem Wirtschaftsunternehmen alles auf Erfolg ausrichten. Fachverbände sollen einer gezielten Förderung unterzogen werden, aber auch die Leistung muss stimmen. Alte Strukturen müssen aufgebrochen werden, doch das ist in den Augen des ÖSV-Präsidenten nicht gerade einfach.

Die Gewohnheit kann zum Nachteil avancieren, und man muss alle miteinbeziehen, also Regierung, Bundessportorganisation und Verbände. Und vielleicht erhöhen sich dann die Medaillenchancen für die Alpenrepublik.

Denn Jamaika mit dem Topsprinter Usain Bolt geben den dortigen Verantwortlichen Recht. Sozusagen müsste jeder Schütze in Österreich Weltklasse sein, im Hinblick auf die Anzahl. Talente- und Sportförderung können daher in Frage gestellt werden. Und auch der Schulsport ist zu beachten, so der ÖSV-Boss.

Das Interview lesen Sie unter: http://www.tt.com/Sport/5362624-2/der-sommer-ist-nicht-mein-thema.csp 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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