8 Januar 2019

Petra Vlhová entthront Mikaela Shiffrin und gewinnt Nachtslalom von Flachau

Petra Vlhová entthront Mikaela Shiffrin und gewinnt Nachtslalom von Flachau
Petra Vlhová entthront Mikaela Shiffrin und gewinnt Nachtslalom von Flachau

Die „Snow Space Salzburg Princess 2019“ heißt Petra Vlhova. Nach fünf zweiten Plätzen in der Saison 2018/19 konnte die Slowenien den 5. Slalomerfolg ihrer Karriere feiern und verwies, in einer Gesamtzeit von 1:52.85 Minuten, die US-Amerikanische Seriensiegerin Mikaela Shiffrin (2. – + 0.15) und Katharina Liensberger (3. – + 1.17) aus Österreich auf die Plätze zwei und drei.

Die zunächst auf Platz drei gereihte Schwedin Anna Sween Larsson wurde wegen einem Torfehler  nachträglich disqualifiziert. Während die Freude bei Liensberger groß war, flossen im Zielraum bei der Schwedin bittere Tränen.

Petra Vlhova: „Ich kann nicht sagen, wie ich mich fühle! Es ist so ein toller Tag. Ich hab so lange darauf hin gearbeitet, Mikaela zu schlagen. Sie ist so eine tolle Skifahrerin! Heute aber hab ich es gut runter bringen können!“

Mikaela Shiffrin: „Natürlich bin ich etwas enttäuscht, aber Zweiter ist nicht schlecht! Petra ist so gut gefahren, da ist es unheimlich schwer gegen sie zu gewinnen. Sie fordert micht schon die ganze Saison. Ich respektiere sie für Ihr skifahrerisches Können!“

Katharina Liensberger: „Es ist ein mega Gefühl, ich freue mich so, es ist unglaublich. Ich hätte es aber auch wirklich Anna so gegönnt. Ich war total verwirrt, als gesagt wurde, es wird untersucht. Ich hab erst gar nicht gecheckt, was passiert ist. Es ist so cool!“

Daten und Fakten zum
6. Slalom der Damen 2018/19 in Flachau

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 18.00 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Damen 1. Durchgang
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 20.45 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Damen 2. Durchgang
Offizieller FIS-Endstand Slalom der Damen in Flachau

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Die Mitfavoritinnen Wendy Holdener (4. – + 1.65) aus der Schweiz und Slalom-Olympiasiegerin Frida Hansdotter (5. – + 1.91) aus Schweden reihten sich auf den Rängen vier und fünf ein.

Ihre ansteigende Form stellte erneut DSV-Rennläuferin Christina Geiger (6. – + 2.68) unter Beweis. Die Deutsche sicherte sich vor der Schweizerin Michelle Gisin (7. – + 2.77) und Katharina Truppe (8. – + 3.83) aus Österreich den den sechsten Platz. Die Top-Ten komplettierte die Französin Nastasia Noens (9. – + 3.96) und die junge Schweizerin Aline Danioth (10. – + 4.17).

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