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Petra Vlhová fühlt sich in ihrer zweiten Heimat Südtirol wohl

Petra Vlhová fühlt sich in ihrer zweiten Heimat Südtirol wohl (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Petra Vlhová fühlt sich in ihrer zweiten Heimat Südtirol wohl (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Sterzing – Obwohl Ski Weltcup Rennläuferinnen Globetrotterinnen sind, kann man sagen, dass Südtirol für die slowakische Skirennläuferin Petra Vlhová so etwas wie eine zweite Heimat geworden ist. Sie trainiert hier gerne, und auch ihr Erfolgstrainer Livio Magoni wohnt im südlichen Wipptal. Die amtierende Riesentorlaufweltmeisterin ist von den sehr guten Trainings- und Wetterbedingungen angetan.

Wenn es die knappe Freizeit zulässt, nutzt sie die Zeit und unternimmt mit dem E-Bike die eine oder andere Runde. Aber auch die die Zeit zuhause genießt sie, um Familienangehörige und Freunde zu sehen. Die 25-Jährige will die Form des Vorjahres mit in die kommende die Ski Weltcup Saison mitnehmen, sich aber auch von Rennen zu Rennen verbessern.

Auch wenn sie bei den letzten alpinen Ski-Welttitelkämpfen eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille gewonnen hat, und in der coronabedingt allzu früh beendeten Weltcupsaison 2019/20 zwei Kristallkugeln abräumen konnte, ist sie nach eigenen Angaben noch nicht an ihrem Leistungslimit angelangt. Eine wahre Kampfansage an die Konkurrentinnen.

Etwas traurig ist die Slowenin, dass sie die Kristallkugeln mit der Post zugestellt bekam, und nicht mit ihren Fans den Gewinn der Auszeichnungen feiern konnte. Trotzdem weiß sie, dass das am Ende zweitranging war, zumal die Gesundheit aller Vorrang hat. Hinsichtlich des neuen Winters wird es wohl wieder einen Dreikampf zwischen der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, der Italienerin Federica Brignone und der Slowakin geben. Aber auch andere Athletinnen werden wohl gerne auch ein Wörtchen mitreden, wenn es um die begehrte große Kristallkugel und weltmeisterliches Edelmetall geht.

Bis April konnte die Slowakin noch in ihrem Heimatland arbeiten. Mit ihrem Betreuerteam arbeitet sie nach Plan, die Corona-Maßnahmen schränkten die Skirennläuferin gar nicht so ein. Nun kann Petra Vlhová den Ski Weltcup Auftakt kaum mehr erwarten. Wie die Saison sein wird, weiß niemand so genau. Aber die Athletin will auch keine Gedanken daran verschwenden. Da wohl sehr viele Rennen ohne Fans stattfinden werden, ist es ein etwas anderes Jahr. Der Skirennsport wird unter dieser neuen Lage leiden. Trotzdem versucht Vlhová das Beste aus der Situation zu machen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sportnews.bz

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