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Petra Vlhova gewinnt Slalom von Lenzerheide 2018

Petra Vlhova gewinnt Slalom von Lenzerheide 2018

Petra Vlhova gewinnt Slalom von Lenzerheide 2018

Lenzerheide – Petra Vlhová gewinnt in Lenzerheide den letzten Slalom vor den Olympischen Winterspielen 2018. Die Slowakin setzte sich in einer Gesamtzeit von 1:50.53 Minuten vor der Schwedin Frida Hansdotter (+0,10) und Wendy Holdener (+0,52) aus der Schweiz durch. Die große Favoritin auf den Sieg, Mikaela Shiffrin, schied mit der absolut schnellsten Zwischenzeit drei Tore vor dem Ziel aus.

Die junge Eidgenossin Mélanie Meillard (+0,71) verpasste das Podest um 19 Hundertstelsekunden und reihte sich vor der Norwegerin Nina Haver-Løseth (+1,52) auf dem vierten Platz ein. Die Ränge sechs und sieben waren mit Katharina Liensberger (+1,73) und Katharina Gallhuber (+1,80) fest in österreichischer Hand.

Liensberger berichtete: „Ich freue mich riesig. Es war nicht leicht für mich heute, ich war sehr nervös. Ich habe einfach probiert, gut Ski zu fahren. Im zweiten Lauf ist mir das gut gelungen. Jetzt will ich weiterarbeiten. Olympia war natürlich ein Thema, man versucht zwar, das auszublenden. Aber es war wahrscheinlich der Grund, warum ich nervös war!“

Gallhuber meinte: „Ich bin froh, dass es wieder ein gutes Ergebnis geworden ist. Dass ich nach einer langen Rennpause anschließen konnte, freut mich sehr. Ich habe oben nicht ganz den Rhythmus gefunden, habe mich aber reingekämpft.“

Die Top-10 wurden von Erin Mielzynski (+2,16) aus Kanada, der Italienerin Irene Curtoni (+2,17) und Denise Feierabend (+2,46) aus der Schweiz komplettiert. Als beste DSV-Rennläuferin beendete Marina Wallner (+2,56) vor der Slowakin Veronika Velez-Zuzulová (+2,61), die in Lenzerheide ihr Comeback gab, das Rennen auf dem elften Platz.

Die Slowakin gab nach dem Rennen bekannt, dass sie in Lenzerheide ihr letztes Rennen bestritt, aber das große Ziel, die Olympischen Spiele in Südkorea bestreiten möchte: „Ich wollte dieses Rennen vor Olympia fahren. Ich weiß, dass ich noch Arbeit habe – aber ich probiere alles, dass ich für Olympia in Form bin. Ich habe bisher nur zwölf Skitage, das ist nicht genug. Aber es wird besser und besser. Ich habe eine Spezial-Operation gemacht – ich war die erste, bei der diese Methode angewandt wurde. Bisher ist alles sehr gut gelaufen. Der Olympia-Start bedeutet mir viel. Ich hatte vor vier Jahren dasselbe, war nicht am Start – diesmal wollte ich unbedingt dabei sein!“

Die ÖSV-Athletin Katharina Truppe (+2,95) belegte den 13. Platz. Auf Rang 15 schwang die Swiss-Ski-Dame Michelle Gisin (+3,22) ab. Auf Platz 19 kam mit Aline Danioth (+3,61) eine weitere junge Schweizerin. Die Österreicherin Julia Grünwald (+3,77) zeigte zwei konstante Durchgänge und belohnte sich am Ende mit Rang 21. Lena Dürr (+3,79) aus Deutschland fiel im Finale zurück und schwang als 22. ab. Carole Bissig (+4,66), eine weitere Hausherrin, wurde 23.

Der ÖSV-Athletin Bernadette Schild (+6,66) unterlief im zweiten Durchgang ein dummer Fehler und wurde 25. Sie erzählte anschließend im Interview: „Ich habe probiert, Tempo zu machen. Es war ein dummer Fehler, da ist Pech dazugekommen – ich habe die Stange zwischen Schützer und Stecken bekommen. Aber im Slalom sind halt viele Tore, da kann viel passieren. Ich bin aber nicht beunruhigt, ich fahre in dieser Saison sehr stabil.“

Nicht ins Ziel kamen Schilds Teamkollegin Stephanie Brunner, die Schwedin Estelle Alphand und mit Elena Stoffel eine weitere Eidgenossin.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS-Endstand: Slalom der Damen in Lenzerheide

 

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