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Petra Vlhovà trainiert im Südtiroler Grödnertal

Petra Vlhovà trainiert im Südtiroler Grödnertal.  (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Petra Vlhovà trainiert im Südtiroler Grödnertal. (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Gröden – Die slowakische Skirennläuferin Petra Vlhovà trainiert im Südtiroler Grödnertal, bevor der Ski Weltcup Zirkus in St. Moritz Halt macht. Nach dem zweiten Platz im Slalom von Killington geht es mit der Athletin weiter bergauf. Sie freut sich, dass nach einem wechselhaften Sommer alles wieder in Ordnung ist.

„Mikaela hat mich die ganze Zeit gepusht. In Levi war es genauso, aber leider bin ich im Finale ausgeschieden. In Killington ist sie immer besonders stark, und hat ihr Heimrennen auch nicht umsonst zum vierten Mal in Folge gewonnen. Hier fühlt sie sich zu Hause und mit ihren Fans im Rücken, macht es der Konkurrenz umso schwerer. Aber es liegen noch viele Rennen vor uns, also werden wir sehen, wie sich die Dinge zwischen uns entwickeln werden“, blickt Vlhova auf das Killington Wochenende zurück.

In der Zwischenzeit arbeitet die amtierende Riesentorlaufweltmeisterin mit ihrem Team und Trainer Livio Magoni bereits wieder gewissenhaft weiter. Im Grödnertal, am Fuße des Langkofels, wurde Vlhovà von der Sonne begrüßt. Sie mag die Berge dort, eine fantastische Aussicht, frischen Schnee und einen klaren Himmel. Mit anderen Worten: Sie liebt Tage wie diese. Die Slowakin bereitet sich auf die nächsten Rennen vor, und will ihren Grundspeed weiter verbessern.

Vlhova weiß aber auch, dass sich die Rivalität auch für sie positiv auszahlen kann. „Ich bin sehr glücklich, dass ich so schnell Skifahre, und immer mehr pushe, weil ich sie einholen möchte. So wie sie schneller sein möchte, will ich immer mehr Druck aufbauen. Ich muss noch schneller werden, und ich will noch schneller werden. Es ist eine gute Sache, dass wir solche Rivalinnen sind.“

Vlhovà will in St. Moritz im Parallelslalom auftrumpfen. Am Neujahrstag 2019 siegte sie in der norwegischen Hauptstadt Oslo vor Mikaela Shiffrin. Dieses freudige Erlebnis möchte sie in naher Zukunft wieder erleben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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