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Petra Vlhová übernimmt Zwischenführung beim ersten Ski Weltcup Slalom in Levi

Petra Vlhová übernimmt Zwischenführung beim ersten Ski Weltcup Slalom in Levi

Petra Vlhová übernimmt Zwischenführung beim ersten Ski Weltcup Slalom in Levi

Levi – Die Slalomspezialistinnen starten im finnischen Levi in ihre Saison 2020/21. Nach dem ersten Lauf führt die Slowakin Petra Vlhová vor der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Österreicherin Katharina Liensberger. Die offizielle FIS-Startliste (gleich nach Eintreffen) und den FIS-Liveticker für den Finallauf finden sie in der Menüleiste oben.

Vlhová, die im letzten Jahr auch zur Halbzeit führte und dann ausschied, benötigt für ihre Halbzeitführung eine Zeit von 54,19 Sekunden. Shiffrin, gleich alt wie die Erste und in Lappland gleich viermal triumphierend, liegt 300 Tage nach ihrem letzten Weltcupeinsatz eineinhalb Zehntelsekunden zurück. Die Vorarlbergerin Liensberger, die im letzten Winter am öftesten unter die Top-8 fuhr, reißt 52 Hundertstelsekunden Rückstand auf die führende Skirennläuferin aus der Slowakei auf.

 

Daten und Fakten zum Ski Weltcup Auftakt 2020/21
Slalom der Damen in Levi (Samstag, 21.11.2020)

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 10.15 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Damen 1. Durchgang **
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 13.15 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Damen 2. Durchgang **
Offizieller FIS-Endstand Slalom der Damen in Levi

** sollte der Liveticker mobil nicht gleich laden – bitte Reload drücken

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Petra Vlhova: „Ich liege in Führung, da sollte ich schon zufrieden sein. Ich werde mir jetzt das Video genau anschauen, damit ich sehe wo ich noch mehr pushen kann. Ich habe oben und unten einen guten Job gemacht, aber es geht noch schneller. Im Finale hoffe ich, dass ich noch stärker und schneller sein kann.“

Mikaela Shiffrin: „Es war ein guter Lauf. Es fühlt sich aber etwas verrückt an, nach so einer langen Zeit zurück zu sein. Es ist aber sehr aufregend und ich bin glücklich wieder Rennen zu fahren. Es hat sich nichts geändert, wieder ein Duell mit Petra, aber für mich doch alles. Ich hatte so große Lust, wieder dabei zu sein und freue mich wieder alle zu sehen. Es ist gut, dass wir unseren Sport hier ausüben können, dass man einen Weg gefunden hat auch in der Pandemie Rennen zu fahren.“

Katharina Liensberger: „Ich habe versucht, mit Freude Skizufahren. Im oberen Teil muss ich im Finaldurchgang noch etwas mehr pushen. Aber ich denke ich kann ich sagen, dass es ein sehr guter erster Durchgang war. Die Piste ist sehr gut, und ich denke das wird im zweiten Lauf auch nicht anders sein. Ich werde versuchen wieder mit Freude und Spaß im Finale unterwegs zu sein.“

 

Die Schweizerinnen Michelle Gisin (+1,07) und Wendy Holdener (+1,16) schwingen auf den Rängen vier und fünf ab. So wie es aussieht, müssen sie noch etwas länger warten, bis ihr Heimatland über einen Triumph im Torlauf der Frauen jubeln darf. Der letzte Sieg datiert aus dem Januar 2002. Damals siegte Marlies Öster, zeitgleich mit der US-Dame Kristina Koznick in Berchtesgaden.

Die Italienerin Irene Curtoni (+1,23) zeigt eine gute Vorstellung und liegt auf Position sechs. Die Vertreterin der Squadra Azzurra ist um eine winzige Hundertstelsekunde schneller als die Kanadierin Laurence St-Germain, die auf Platz sieben liegt. Durchaus zufrieden können auch die ÖSV-Athletinnen Katharina Truppe (+1,33), Katharina Huber (+1,44) und Chiara Mair (+1,66) auf den Rängen acht, elf und 14 sein. Mit einem beherzten Lauf im zweiten Durchgang können sie sich gewiss noch um die eine oder andere Position verbessern.

Marta Bassino unterstreicht mit ihrer sehr guten Leistung die azurblauen Ambitionen einmal mehr. Mit der Startnummer 31 und einem Rückstand von 1,36 Sekunden auf Vlhová schwingt sie als Neunte ab.

Dahinter klassierten sich auch die forsch fahrende norwegische Starterin Mina Fürst Holtmann (+1,36 – 10.), die mit der höheren Startnummer 27 gut und frech fahrenden Tschechin Martina Dubovská (+1,52 – 13.) und die amtierende Gesamtweltcupsiegerin Federica Brignone (+1,61 -14) aus Italien auf den Plätzen zehn bis 14. Aus deutscher Sicht ist Lena Dürr (+1,71) anständig unterwegs. Sie hofft auf eine Leistungsexplosion im Finale; sollte ihr das gelingen, könnte sie den gegenwärtigen 18. Rang gegen ein einstelliges und somit mehr als zufriedenstellendes Ergebnis zum Saisonauftakt im Slalom umwandeln. Dazu müssten aber auch einige Konkurrentinnen Federn lassen und im zweiten Durchgang schwächer fahren.

Die routinierte ÖSV-Starterin Bernadette Schild (+2,59) hat schon viel Rückstand aufgerissen und liegt gegenwärtig außerhalb der Top-30 des Zwischenklassements. Sie wird ihren Auftritt heute als Training sehen, um morgen an Ort und Stelle besser zu sein. Das haben auch ihre Mannschaftskolleginnen Katharina Gallhuber und Franziska Gritsch vor, die im ersten Durchgang frühzeitig ausschieden. Gritsch ist enttäuscht, zeigte sie ja ihre fahrerische Klasse. Die Tirolerin lag nach der zweiten Halbzeit des ersten Laufs sogar auf dem zweiten Zwischenrang, ehe sie im Steilhang leicht ins Rutschen kam, zwei Tore später den Schwung zu spät ansetzte und einfädelte.

Wie bereits berichtet, wurde im Vorfeld der heutigen Entscheidung ein schwedischer Trainer positiv auf das Coronavirus getestet, was zur unmittelbaren Folge hatte, dass keine Angehörige des Drei-Kronen-Teams an den Start gehen durfte.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Zwischenstand nach 45 Starterinnen

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Damen in Levi – wird nachgereicht

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