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Pinturault triumphiert beim Heim-Slalom in Val d’Isere

Pinturault triumphiert in Val d'Isere

Pinturault triumphiert in Val d'Isere

Val d’Isere – Seit acht Rennen müssen die ÖSV-Herren auf einen Sieg warten. Alexis Pinturault gewann sein Heimrennen in Val d’Isere sehr zur Freude der zahlreichen Fans in einer Zeit von 1:36,55 Minuten und gewann den Slalom vor dem Deutschen Felix Neureuther (+0,50) und dem Halbzeitführenden Marcel Hirscher aus Österreich (+0,57), der mit zwei Fehlern im zweiten Lauf, der vom kanadischen Trainer Kip Harrington gesetzt wurde, alle Chancen auf einen möglichen Sieg verspielte.

Felix Neureuther: „Der Pinturault muss einen brutalen Lauf gefahren sein. Der Kerl ist ganz schön frech. Ich habe einen guten Lauf mit Attacke gezeigt aber kleine Fehler gemacht. Respekt und Gratulation an Pinturault, er hat sich den Sieg vor heimischer Kulisse absolut verdient. Für das Selbstvertrauen ist es sehr gut, weil man schon einigen Streß weg hat. Ich bin in Levi 7. geworden und konnte vor dem Rennen nicht viel trainieren. Jetzt hier 2. obwohl ich gesundheitlich auch noch nicht optimal fit bin. Das stimmt mich schon sehr zuversichtlich für Saison.“

Marcel Hirscher: „Es war nicht einfach. Schlechte Sicht, schlechte Piste, schlecht gefahren. Ein dritter Platz ist aber das sehr, sehr positive – da darf ich mich nicht beklagen. Es taugt mir, dass ich da so weitergekämpft habe – dafür bin ich belohnt worden.“

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Andre Mhyrer, der Sieger von Levi, gab nach einem misslungenen ersten Lauf mächtig Gas und konnte sich noch auf den vierten Platz klassieren. Jedoch war der Rückstand mit über einer Sekunde auf Pinturault schon zu groß, um das Trio auf dem Podest ernsthaft zu gefährden. Hinter Mhyrer klassierte sich mit Jens Byggmark ein weiterer Schwede (+1,06) auf Platz fünf.

Auf Position sechs durchgereicht wurde der Nordtiroler Manfred Pranger, der zur Halbzeit noch auf dem günstigen zweiten Platz gelegen war. Hier dem Slalomweltmeister von 2009 konnten sich der Italiener Cristian Deville (+1,32), ÖSV-Star Mario Matt (+1,51) und der Saalfeldner Wolfgang Hörl (+1,55) klassieren. Letzterer fuhr nach dem 26. Rang im ersten Durchgang mit der zweitbesten Laufzeit noch auf den neunten Platz vor, und lag am Ende eine Hundertstelsekunde vor dem Deutschen Fritz Dopfer, der die Top-10 abrundete.

Manfred Pranger: „Ich wollt voll attackieren. Ich hab gewusst, dass der Alexis einen Wahnsinnslauf hatte. Ich bin nicht richtig in den Rhythmus gekommen und unten war dann noch ein Fehler drin. Natürlich bin ich enttäuscht, ich wollte aufs „Stockerl“ fahren. Zwar bin ich froh, dass ich wieder vorne dabei bin, aber es ist noch nicht ganz vorne. Die Jungen lassen ihn so gnadenlos runter, das ist nicht meine Fahrweise. Dafür bin ich wahrscheinlich schon eine Spur zu alt.“

Wolfgang Hörl: „Das war genau das, was ich mir vorgenommen habe. Ich hab die engen Zeitrückstände gesehen. Da hat es nur eines geben: Voll anrauchen, entweder du machst einen großen Schritt nach vorne oder du liegst draußen. Es ist aufgegangen.“

Fritz Dopfer: „Es waren zwei sehr verhaltene Läufe von mir. Ich hab probiert wieder ins Ziel zu kommen und mir etwas Selbstvertrauen zu holen. Von der Platzierung ist es okay, skifahrerisch war es noch nicht optimal.“

Was geschah mit den anderen bekannten Skirennläufern? Manfred Mölgg aus dem Gadertal wurde Elfter und lag am Ende drei Plätze vor Reinfried Herbst (AUT). Bester Schweizer wurde Markus Vogel auf Position 18. Der Sarner Patrick Thaler, der zweite Südtiroler in Val d’Isere, konnte mit dem 20. Platz noch unmittelbar vor Olympiasieger Giuliano Razzoli, nicht unbedingt zufrieden sein.

Der erst 20-jährige Manuel Feller (AUT), der mit der hohen Nummer 50 mit einer mutigen Fahrt im ersten Lauf für Furore sorgte, verlor im Finaldurchgang einige Positionen und beendete das Rennen schließlich auf dem 23. Platz. Weiterhin nicht nach Wunsch läuft die Saison für den Pitztaler Benni Raich, der nach einem Fehler im zweiten Lauf weit zurück fiel und am Ende 26 wurde. Reto Schmidinger (SUI) wurde als 28. Letzter.

Die weiteren Deutschen Dominik Stehle und Stefan Luitz mussten bereits nach dem ersten Durchgang ihre Koffer packen. Besonderes Pech hatte der aus Obermaiselstein stammende Stehle, der um eine banale Hundertstelsekunde das Finale versäumte. DSV-Athlet Philipp Schmid und der Österreicher Marc Digruber schieden bereits im ersten Lauf aus.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Val d’Isere

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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