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Positive Signale aus Levi und Schneemangel in Nordamerika

Das Podest 2014: Frida Hansdotter, Tina Maze, Kathrin Zettel

Das Levi Podest 2014: Frida Hansdotter, Tina Maze, Kathrin Zettel

Levi – Die österreichischen Slalom-Asse wollten in Schweden trainieren. Doch sie sagten die Einheiten ab. Ihre weiblichen Kolleginnen sind nach Kabdalis gereist. Derzeit werden sowohl Skandinavien als auch die USA von einem Schneemangel heimgesucht. So gerät der Weltcupkalender etwas aus den Fugen. Selbst die rot-weiß-roten Speedspezialisten um Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer und Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt werden erst in sieben Tagen in die Staaten fliegen. Und am Donnerstag will die FIS die Schneekontrolle in Lappland durchführen.

FIS-Renndirektor Markus Waldner glaubt dass die Rennen in Levi durchgeführt werden können.  Auch wenn es zum jetzigen Zeitpunkt noch am Limit ist, und der Ort in Finnland noch grün ist, soll es in den nächsten Tagen kälter werden und auch schneien. Wenn das Quecksilber deutlich fällt, ist ein intensives Beschneien möglich und Petrus könnte den Rest zu einem gelungenen Slalom-Weltcupstart beitragen. Marcel Hirscher, Felix Neureuther und Co., aber auch die zahlreichen Schlachtenbummler können sich auf eine spannende Entscheidung bei Flutlicht in Lappland freuen. Bis dahin trainieren die ÖSV-Herren im Schnalstal in Südtirol.

Zurück zu den ÖSV-Damen. Sie wollten in Kabdalis trainieren, buchten aber für Gällivare. Und die ÖSV-Speed-Herren wollten nach Denver fliegen. Da die Strecken in Copper Mountain nicht fertig präpariert sind, ist es besser, zuhause zu warten und ein paar Einheiten daheim abzuspulen. Im letzten Jahr gab es überhaupt kein Colorado-Training. Wenn wir noch einmal FIS-Renndirektor Waldner zitieren, gibt dieser eine kleine Entwarnung.

Ende November gibt es zwei Speedrennen im kanadischen Lake Louise. Doch auch die Kanadier stöhnen unter dem Schneemangel. Eine Woche später gibt es die Entscheidungen in Beaver Creek. Die Damen hingegen wollen nach ihrem Slalom in Levi einen Riesentorlauf in Aspen bestreiten. Dann geht es weiter nach Lake Louise, das aufgrund der zahlreichen Erfolge einer US-amerikanischen Athletin durchaus in Lake Lindsey umgetauft werden kann.

Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer hat in Obergurgl erstmals wieder auf Skiern trainiert und ist topmotiviert. Aufgrund einer Schuhrandprellung konnte der Kärntner nicht beim Saisonauftakt auf dem Rettenbachferner in Sölden an den Start gehen. Bis Lake Louise will er vollständig gesund sein und angreifen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.fisi.org, www.kleinezeitung.at

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