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Premierensieger Matts Olsson entscheidet Parallel-Riesentorlauf auf der Gran Risa für sich

Premierensieger Matts Olsson entscheidet Parallel-Riesentorlauf auf der Gran Risa für sich

Premierensieger Matts Olsson entscheidet Parallel-Riesentorlauf auf der Gran Risa für sich

Alta Badia-Hochabtei – Heute Abend fand ein Parallel-Riesentorlauf der Herren auf der Gran Risa statt. Es gewann der Schwede Matts Olsson, der in die Fußstapfen von Vorjahressieger Cyprien Sarrazin trat. Henrik Kristoffersen aus Norwegen wurde vor Marcel Hirscher Zweiter. Für den Österreicher war es eine große Steigerung zumal er bei den ersten beiden Parallel-Bewerben im Gadertal bereits in der ersten Runde ausschied.

Matts Olsson hat den Parallel-Riesenslalom für sich entschieden. Im Finale zeigte er von Anfang an eine fehlerfreie und dynamische Fahrt. Auch wenn Henrik Kristoffersen fast gleich auf war, setzte sich der Mann aus dem Drei-Kronen-Team durch. Am Ende durfte er sich über seinen ersten Weltcupsieg freuen. Im kleinen Finale behielt Marcel Hirscher gegen Aleksander Aamodt Kilde die Nase sehr knapp vorn, sodass es noch für Rang drei und 60 Weltcuppunkte reichte.

André Mhyrer war einen Hauch besser als Filip Zubčić. Leif Kristian Nestvold-Haugen setzte gegen Justin Murisier durch. André Mhyrer behielt im skandinavischen Duell gegenüber Leif Kristian Nestvold-Haugen die Oberhand und beendete die heutige Entscheidung auf Rang fünf. Justin Murisier gewann das Duell um Platz sieben gegen Filip Zubčić.

Marcel Hirscher verlor im Halbfinale sehr knapp gegen Matts Olsson. Henrik Kristoffersen gab auf den letzten Metern Gas und siegte gegen Aleksander Aamodt Kilde.

In der Runde der letzten Acht lag Marcel Hirscher gegen André Myhrer im oberen Streckenteil zurück. Doch der souveräne Sieger des gestrigen, „normalen“ Riesenslaloms konnte sukzessive Zeit gutmachen, ehe er am Ende sein Duell gewann. Matts Olsson profitierte von seinem sehr guten Start und entschied sein Duell mit Filip Zubčić für sich. Im Norweger-Duell hatte Henrik Kristoffersen auf dem blauen Kurs gegen Leif Kristian Nestvold-Haugen die Nase vorn. Mit Aleksander Aamodt Kilde stieg ein weiterer aus dem Wikinger-Aufgebot in die Vorschlussrunde auf. Er siegte nach einem gemächlichen Beginn gegen Justin Murisier.

Ab dem Achtelfinale bis zum Finale wurde nur ein Durchgang gefahren. Eine Revanche in einem zweiten Lauf gab es nicht und fiel ins Wasser. Marcel Hirscher setzte sich sehr knapp gegen Kjetil Jansrud durch. Auch André Mhyrer behielt im Duell gegen Loïc Meillard die Oberhand. Stefan Brennsteiner hatte Pech. Er blieb am Start hängen und hatte danach gegen Matts Olsson keine Chance mehr. Filip Zubčić rettete sehr zum Leidwesen der zahlreichen Tifosi einen sehr geringen Vorsprung gegenüber Luca De Aliprandini ins Ziel. Der Technikspezialist Henrik Kristoffersen bezwang Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer. Erik Read musste nach dem Duell gegen Leif Kristian Nestvold-Haugen die Koffer packen. Justin Murisier zeigte eine großartige Fahrt im Schlussteil und setzte sich gegen Roberto Nani durch. Alexis Pinturault verlor seinen Zweikampf sensationell gegen Aleksander Aamodt Kilde.

In der ersten Runde, die aus zwei Läufen bestand, traf der Österreicher Marcel Hirscher auf den Franzosen Thibaut Favrot. Dabei setzte sich der Favorit durch. Der Norweger Kjetil Jansrud hatte gegen Lokalmatador Manfred Mölgg keine Probleme. Der Schwede André Mhyrer gewann gegen Ted Ligety aus den USA. Favrots Teamkollege Thomas Fanara büßte viel Zeit gegenüber dem Schweizer Youngster Loïc Meillard ein. Der Russe Aleksander Andrienko unterlag im Zweikampf gegen den Schweden Matts Olsson. Hirschers Freund Stefan Brennsteiner triumphierte knapp vor dem Slowenen Žan Kranjec. Riccardo Tonetti wurde im azurblauen Duell gegen Luca De Aliprandini disqualifiziert. Mathieu Faivre hatte gegen den Kroaten Filip Zubčić überraschenderweise das Nachsehen. Der Wikinger Henrik Kristoffersen verlor das erste Duell gegen den Deutschen Alexander Schmid und konnte sich im zweiten Lauf verbessern und stieg in die nächste Runde auf. Im ÖSV-Duell unterlag Roland Leitinger gegen Matthias Mayer. Der Kanadier Erik Read setzte sich gegen den Südtiroler Florian Eisath durch. Der Schweizer Gino Caviezel stürzte und musste Leif Kristian Nestvold-Haugen aus Norwegen den Vortritt lassen. Der Swiss-Ski-Athlet Justin Murisier gewann gegen Tommy Ford aus den USA. Da der Tiroler Manuel Feller verletzungsbedingt fehlte, kam Roberto Nani von der Squadra Azzurra kampflos eine Runde weiter. Der Wikinger Aleksander Aamodt Kilde ließ Victor Muffat-Jeandet aus Frankreich keine Chance. Alexis Pinturault, ein weiterer Vertreter der Equipe Tricolore, musste gegen den Eidgenossen Luca Aerni antreten und stieg ebenfalls in die nächste Runde auf.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Parallel Riesenslalom der Herren in Alta Badia

 

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