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Ragnhild Mowinckel hat den Skiweltcupzirkus vermisst

Ragnhild Mowinckel hat den Skiweltcupzirkus vermisst

Ragnhild Mowinckel hat den Skiweltcupzirkus vermisst

Molde – Niemand ahnte, als die norwegische Ski Weltcup Rennläuferin Ragnhild Mowinckel in Pyeongchang im Februar 2018 zwei olympische Silbermedaillen gewann, dass kurze Zeit die Verletzungshexe so grausam zuschlagen würde. Aber trotz zwei Kreuzbandrissen ließ sich die Wikingerin mit dem positiv ansteckenden Lächeln nicht beirren und von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen. Es ist klar, dass nicht gleich ein Spitzenergebnis erreicht wurde. Aber sie berichtet, dass die Rückkehr in den Ski Weltcup perfekt verlaufen sei. Es ist für sie bedeutsam, dem Knie zu vertrauen und immer wieder an sich zu arbeiten. Außerdem spürt die sympathische Nordeuropäerin, dass sie Fortschritte erziele.

Am allerwichtigsten ist es jedoch, sich Zeit zu geben und das gewissermaßen angeschlagene Selbstbewusstsein aufzubauen. Die Norwegerin hat lange an sich gearbeitet und viele Stunden bei Medizinern, Therapeuten und Fachleuten verbracht. Alle haben ihr geholfen, den Weg zurückzufinden. Außerdem betont Mowinckel, dass die Verletzungen ihr geholfen haben, das Leben anders zu sehen und möglicherweise anders zu interpretieren. Sie dankt für die erhaltene neue Chance und hat gelernt, die Dinge mehr als zuvor zu schätzen. Zudem freut sie sich auf die neuen Aufgaben, die im Ski Weltcup auf sie warten. Das bezaubernde Lächeln hat sich indessen nicht verloren.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sportnews.bz

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