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Rainer Schönfelder: „Das Ziel zwei Mal sehen, aber nicht doppelt…“

Rainer Schönfelder will es in Zagreb seinen Kritikern zeigen.

Rainer Schönfelder will es in Zagreb seinen Kritikern zeigen.

Dass er regelmäßig gefragt werde, ob das nächstfolgende nun (s)ein Schicksalsrennen sei, sei: Schicksal. Sagt Rainer Schönfelder. Ganz generell sei die Beantwortung dieser Frage nicht in seinem Ermessen: Wer hat was geleistet? Wer hat welches Potential? Wer hat welche Formtendenz? Und: Wer sind die aktuell besten Slalomfahrer, die für Österreich am Start sein sollen? Alles nicht seine Baustelle. Seine Baustellen sind: Ski-Setup auf Salzpisten? Taktik für die erste Phase eines Laufes? Und überhaupt – wie die teils gute Trainingsperformance ins Rennen übertragen?

„Ich hab’s schon gesagt und sag’s gern nochmal: Mein Ski-Budget steht bis 2014“, macht Rainer Schönfelder auch vor Zagreb klar, dass er im Moment nur eine Option verfolgt und die heißt Skifahren. „Ich habe viel in dieses Comeback investiert, ich sehe im Training, dass sich das Engagement lohnt, ich fahr mit unglaublicher Begeisterung Ski – also welchen Grund hätte ich, es nicht zu tun!? Weil ich noch nicht so schnell bin, wie ich gern sein würd? Alles, was es zu sagen gibt, ist: Ich liebe meinen Job – auch wenn’s nicht so gut läuft, wie es vielleicht schon könnte. Aber ganz ehrlich: Für wen läuft es im Job schon immer gut?“

Warum es für ihn (noch) nicht besser läuft, hat er über die Weihnachtspause mit Privatcoach Christian Huber analysiert: „Richtig ist, dass mein Setup für extrem harte Bedingungen passt, für Warmwetterpisten bin ich noch dabei, die ideale Abstimmung zu finden. Und dann hapert’s einfach noch taktisch bedingt durch das, was in den Verletzungsjahren verlorengegangen ist: Die Antizipation geht mir noch etwas ab, das zeigt sich im Training: Da gibt es Fahrten, die sind sehr schnell und andere, die sind extrem langsam, das geht noch weit auseinander, leider waren die Rennen bisher auch langsam.“

Ziel? „Das Ziel zwei Mal sehen, aber nicht doppelt…“

Im Gegensatz zu (fast allen) anderen Destinationen, kann Rainer Schönfelder in Zagreb („Hier musste ich verletzungsbedingt schon zwei Mal die Saison w.o. geben, war vier Mal nicht klassiert) nicht auf frühere Erfolge zurückblicken. Was Freitag ein Erfolg für ihn wäre, weiß er: „Ich möchte gern zwei Mal das Ziel sehen, aber nicht doppelt“, bringt er sein persönliches Ziel und eine mögliche Problematik auf einen Nenner: Seit seiner Augen-OP sieht er zwar bei Nachtslaloms gut, außer es regnet, dann bewirken Regentropfen auf der Skibrille, dass er doppelt sieht.

 

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Ein Kommentar »

  • Tippelreither Michael schreibt:

    Es gibt schnellere als Schönfelder im ösv-Kader,jüngere sind wohl nicht gefragt ! Traurig aber wahr.