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Ramon Zenhäusern: Ein freier Kopf ist nicht immer gut

Ramon Zenhäusern: Ein freier Kopf ist nicht immer gut (Foto: Ramon Zenhäusern / instagram)

Ramon Zenhäusern: Ein freier Kopf ist nicht immer gut (Foto: Ramon Zenhäusern / instagram)

Wenn der Kopf frei ist, kann man mit viel Selbstvertrauen in die kommende WM-Saison 2018/19 starten. Wenn jedoch der Werbeplatz auf dem Helm und der Mütze noch nicht vermarktet ist, kann zwei Wochen vor Saisonstart, die Zeit marketingmäßig etwas knapp werden.

Junge und aufstrebende Athleten können von diesen Problemen ein Lied singen, dass jedoch auch ein Olympiasieger dieses Problem hat, scheint doch etwas verwirrend. Ramon Zenhäusern ist nicht nur Aufgrund seiner Körperlänge ein ganz Großer im Skiweltcup-Zirkus. Bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea holte er sich im Mannschafts-Wettbewerb die Goldmedaille, und konnte im prestigeträchtigen Slalom die Silbermedaille gewinnen. Da es sich bei dem 26-Jährigen noch dazu um einen sehr sympathischen Rennläufer handelt, sollte man meinen, dass sich die Sponsoren die Klinken in die Hand geben, um Zenhäusern als Werbeikone zu gewinnen.

In einem Gespräch mit der Onlineausgabe von Blick.ch verwehrt sich der Vater und Manager Peter Zenhäusern über angeblich zu hohe Preisvorstellungen und legte die Zahlen auf den Tisch: „Das stimmt überhaupt nicht. Wer sein Firmenlogo auf Ramons Helm platzieren möchte, sollte ein Fixum zwischen 110’000 und 150’000 Franken bezahlen. Das sind keine Phantasie-Summen, sondern branchenübliche Preise.“

Bleibt zu hoffen, dass Ramon Zehnhäusern bis zum Saisonstart noch einen Helmsponsor findet, und so mit einem Logo auf dem Helm, und einem freien Kopf, am 18. November im finnischen Levi, in die Skiweltcup-Saison starten kann.

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