3 Dezember 2019

Ramona Siebenhofer will nichts von ihrer Gelassenheit einbüßen

Ramona Siebenhofer will nichts von ihrer Gelassenheit einbüßen
Ramona Siebenhofer will nichts von ihrer Gelassenheit einbüßen

Krakau – Die österreichische Skirennläuferin Ramona Siebenhofer möchte in der noch jungen Ski Weltcup Saison 2019/20 viele Rennen bestreiten. Zudem will sie mit konstant guten Leistungen punkten. Jedoch will sie sich nicht zu viel zumuten, denn es bringt nichts, wenn sie zu Beginn des Kalenderjahres müde ist. In diesem Winter stehen sieben Super-G’s, neun Abfahrten und vier Kombis auf dem Programm. Außerdem will sie beim einen oder anderen Riesenslalom im Starthaus stehen. Der zehnte Platz im Riesentorlauf in Sölden hat der ÖSV-Athletin ordentlich Auftrieb gegeben.

In Killington war sie nicht am Start. Dafür hat sie in Copper Mountain im Hinblick auf die in Kanada beginnende Speedsaison sehr gut gearbeitet. Was die Riesenslaloms betrifft, weiß sie noch nicht, ob sie im französischen Courchevel mit von der Partie ist oder nicht. Das Heimrennen in Lienz will sich die 28-Jährige jedoch nicht entgehen lassen. Im letzten Winter wurde Siebenhofer Dritte im Abfahrtsweltcup. Zudem feierte sie mit dem Doppelpack in Cortina d’Ampezzo ihre zwei ersten Rennen im Ski Weltcup. Die Athletin weiß auch zu schätzen, dass sie von ihrer Marken- und Teamkollegin Nicole Schmidhofer viel lernen kann.

Der Servicemann Bernhard Arnitz ist für beide Skirennläuferinnen zuständig. Siebenhofer betont, dass es bedeutsam ist, wenn das Vertrauen da ist. Alles funktioniert perfekt und durch die goldene Hand von Arnitz kann man mehr Chancen ausspielen. Die Steirerin gibt zu, dass sie lange mit sich gerungen hatte, ehe sie 2017 von Head zu Fischer wechselte. Sie will immer das Beste aus sich herausholen und weiß, wie wichtig es ist, das Potenzial, das in einem steckt, auszuschöpfen. Im Super-G will die 28-Jährige konstanter werden. Gute Ergebnisse und Ausfälle gehen Hand in Hand. Im Sommer hat sie hart gearbeitet, um zu zeigen, dass man auch mit der nötigen Gelassenheit erfolgreich sein kann. Die Siege auf der Olimpia delle Tofane waren ein Schritt in die richtige Richtung.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sn.at

Verwandte Artikel:

Felix Neureuther wäre für einen Olympiaboykott zu haben
Felix Neureuther wäre für einen Olympiaboykott zu haben

Garmisch-Partenkirchen – Der ehemalige DSV-Athlet Felix Neureuther ist ein kritischer Zeitgenosse. Für ihn bleibt die Vergabe der Olympischen Winterspiele nach Peking ein Rätsel. China, mit seinen Eingriffen in die Natur und der ungelösten Menschenrechtsfrage, hätte für den 37-Jährigen keine Vergabe erhalten. Für Neureuther, der im Slalom und Riesentorlauf erfolgreich war, sollte etwa der Deutsche Olympische… Felix Neureuther wäre für einen Olympiaboykott zu haben weiterlesen

Corinne Suter präsentiert sich „tierisch gut“
Corinne Suter präsentiert sich „tierisch gut“

Schwyz – Es ist wohl jedem bekannt, dass die Schweizerin Corinne Suter für den Skirennsport brennt. Aber auch die Tiere und der Tierschutz liegen ihr am Herzen. Die Ski Weltcup Rennläuferin hat 2.000 Euro gewonnen, als sie von der Zeitung „Blick“ zur Schweizer Sportlerin des Jahres 2020 gekürt wurde. Die Swiss-Ski-Dame spendete das Preisgeld zu… Corinne Suter präsentiert sich „tierisch gut“ weiterlesen

Lara Della Mea ist bereit für ihr Comeback (Foto: © Archivo FISI/Giovanni Auletta/Pentaphoto)
Lara Della Mea ist bereit für ihr Comeback (Foto: © Archivo FISI/Giovanni Auletta/Pentaphoto)

Saas Fee/Hintertux – Von morgen bis zum 24. September arbeiten die Mädels von Devid Salvadori auf dem Gletscher von Saas Fee. Die azurblauen C-Kader-Athletinnen sind auf dem Hintertuxer Gletscher im Zillertal im Einsatz. Lara Della Mea, die sich beim WM-Team Event in Cortina d‘Ampezzo schwer verletzte und eine lange Phase der Rehabilitation durchwanderte, ist bereit… Lara Della Mea ist bereit für ihr Comeback weiterlesen

Werner Heel schlüpft in einem Film über Franz Klammer in die Rolle von Widersacher Bernhard Russi
Werner Heel schlüpft in einem Film über Franz Klammer in die Rolle von Widersacher Bernhard Russi

St. Vigil in Enneberg – Ohne Zweifel ist Franz Klammer eine Skilegende, fast schon ein Mythos der 1970er-/1980er-Jahre. Der Kärntner war der Kaiser schlechthin. 25 Siege, 41 Top-3-Platzierungen und fünf Kristallkugeln sprechen mehr als nur Bände. In der Saison 1974/75 stand er, erst 21-Jährig, in neun Rennen achtmal auf der obersten Stufe des Podests. Val… Werner Heel schlüpft in einem Film über Franz Klammer in die Rolle von Widersacher Bernhard Russi weiterlesen

Elisabeth Reisinger im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich habe mich immer wieder zurückgekämpft.“ (Foto: © Elisabeth Reisinger / Instagram)
Elisabeth Reisinger im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich habe mich immer wieder zurückgekämpft.“ (Foto: © Elisabeth Reisinger / Instagram)

Peilstein – Die 25-jährige österreichische Skirennläuferin Elisabeth Reisinger kommt nach einer Knieverletzung wieder zurück. Im Skiweltcup.TV-Interview berichtet sie, dass die Rehabilitation länger gedauert hat, als zu Beginn angenommen. Dennoch ist sie motiviert. Da sie auch fit ist, steht einer Rückkehr nichts mehr im Wege. Trotzdem will sie behutsam einen Schritt nach dem anderen setzen. Dann… Elisabeth Reisinger im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich habe mich immer wieder zurückgekämpft.“ weiterlesen

Banner TV-Sport.de