29 Oktober 2020

Rasmus Windingstad glaubt an sich und an das Fernziel Olympia

Rasmus Windingstad glaubt an sich und an das Fernziel Olympia
Rasmus Windingstad glaubt an sich und an das Fernziel Olympia

Oslo – Der 26-jährige norwegische Skirennläufer Rasmus Windingstad hat nach seinem ersten Ski Weltcup Sieg im Dezember des letzten Jahres, in den letzten Monaten eine schwierige Zeit hinter sich bringen müssen. Nun passte er seine Ziele an, um den Platz in der Nationalmannschaft zu behalten und seinen Fokus auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking zu richten.

Im Dezember 2019 gewann er den Parallel-Riesenslalom in Alta Badia, obwohl seine Verletzungsprobleme mehr als nur akut waren. Wenige Wochen später musste er die Saison vorzeitig beenden.

Der Wikinger hat hart an seinem Comeback gearbeitet, auch wenn es noch etwas braucht um wieder 100 % fit zu sein. Er hat viele Reha-Behandlungen hinter sich gebracht, und ist sich sicher, dass er den Anschluss zur Weltelite wieder schaffen kann.

Wenn man die Spiele im Zeichen der fünf Ringe, die in nicht allzu langer Zeit im Reich der Mitte stattfinden, als Fernziel sieht, ist es auf keinen Fall falsch, den aktuellen Winter als Zwischensaison zu beschreiben. Der am Samstag 27 Jahre alt werdende Skandinavier hofft, dass er bald wieder beschwerdefrei Skifahren kann. Zurzeit wird er jedoch von Beschwerden im unteren Rückenbereich immer wieder ausgebremst.

Windingstad weiß, dass er, wenn er schmerzfrei auf der Trainingspiste steht, schnelle Zeiten ins Ziel bringen kann. Dieser Glaube an die eigene Stärke treibt ihn an, und vertreibt die dunklen Gedanken, die den Wikinger in den letzen Wochen belastet haben.

Der Norweger will nichts unversucht lassen, um wieder auf sein Niveau zurückzukehren. Seine erfahrenen Teamkollegen Kjetil Jansrud und Leif Kristian Nestvold-Haugen unterstützen ihn auf dem Weg zurück. Jansrud betont, dass Windingstad noch viele Jahre vor sich hat und ein hervorragender Skirennläufer ist, der einfach weitermachen muss.

Auch sein Freund Nestvold-Haugen weiß, wie es sich anfühlt, wenn man Wochen und Monate nur am Rande der Skipiste steht, und nichts anderes machen kann, als die Teamkollegen anzufeuern.

Das nächste Rennen steht am 14. November im österreichischen Lech auf dem Programm. Windingstad weiß noch nicht, ob er dort an den Start geht. Neben dem Fernziel Peking will er sich in der Weltspitze etablieren. Eine einwandfreie Gesundheit ohne Rückenbeschwerden kann der Schlüssel dafür sein, wenn es darum geht, konkurrenzfähig zu sein.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: nettavisen.no

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