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Rechnungshof kritisiert WM-Ort Schladming

SKI WM 2013 Schladming

SKI WM 2013 Schladming

Schladming – Vor zwei Jahren fand die alpine Ski-WM in Schladming statt. Auch wenn sich die US-Amerikanerin Lindsey Vonn aufgrund ihres Horrorsturzes nicht gerne an diese Welttitelkämpfe zurückerinnert, gab es schöne Rennen mit würdigen Siegergesichtern und zudem viele frenetische Fans, die ihre Lieblinge zu weltmeisterlichen Edelmetall peitschten.

In der Summe flossen rund 250 Millionen Euro an öffentlichem Geld für dieses Sportgroßereignis. Die Bilanz des 200 Seiten umfassenden, detaillierten Endberichtes des Rechnungshof ist erschreckend: Viele Investitionen waren weder nachhaltig noch schlüssig. Ein Beispiel ist das SKYGate, ein reines Marketing-Instrument und keine Sportinfrastruktur. Auch kommen das Mediencenter und die Pisteninfrastruktur nicht gut weg. Die 18 bzw. 30 Millionen Euro, die die beiden Projekte im Publikumsbereich schluckten, waren laut den Prüfern nicht schlüssig nachgewiesen.

Zudem wird kein touristischer Mehrwert erkannt. Mehr noch: Weder der ÖSV, noch die Stadtgemeinde Schladming oder die Reiteralm-Bergbahnen wurden einer Überprüfung unterzogen. Dabei ist klar: Der Rechnungshof ist für sie nicht zuständig.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sport.orf.at

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