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Riesenslalom der Herren in Adelboden: Ligety begeistert am Chuenisbärgli, DSV-Duo am Podest, Pech für Hirscher

Ted Ligety (USA)

Ted Ligety (USA)

Adelboden – Ted Ligety ist der große RTL-Sieger am Chuenisbärgli in Adelboden. Der US-Amerikaner, der noch nie hier auf dem Podium stand, gewann in einer Zeit von 2:28.67 Minuten und verwies das DSV-Duo Fritz Dopfer (+1,15) und Felix Neureuther (+1,24) auf die Plätze zwei und drei.

Ted Ligety: „Der Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich hab mir aber eigentlich gedacht, dass Marcel das Rennen gewonnen hat. Ich habe wirklich Glück gehabt. Hier haben die ganz großen Riesentorläufer alle gewonnen, ich habe es hier noch nicht geschafft. Das ist natürlich eine Riesen-Geschichte. Natürlich bin ich Favorit für die WM, habe sicherlich Druck. Aber den hatte ich auch in Garmisch.“

Fritz Dopfer: „Unbeschreiblich, mir fehlen einfach die Worte. Es war ein echt super Lauf, den ich richtig gut erwischt habe. Vor mir war die Unterbrechung und ich habe gehört dass Felix führt. Das hat  mir noch einmal einen Motivationsschub gegeben. Gratulation auch an Felix für seine Serie und mit Stefan Lutz sind wir wirklich ein super Team. Adelboden, mit der Stimmung und wie dich die Zuschauer anfeuern wenn Du über den Steilhang ins Ziel kommst ist etwas ganz besonders.“

Felix Neureuther: „Ich habe umgesetzt was ich mir vorgenommen habe wobei ich aber weiß das Marcel heute in einer eigenen Liga gefahren ist. Er hätte sicher mit Abstand gewonnen. Für mich mein erstes Riesenslalom Podium, sicher freue ich mich, aber mit gemischten Gefühlen, weil ich weiß dass ich eigentlich nur Vierter geworden wäre. Letzte Woche ging es mir wirklich nicht gut, aber ich konnte mich jetzt zuhause erholen und fühle mich wieder richtig fit. Es ist heute ein wahnsinnig schöner Tag und das in Adelboden. Leider können wir heute nicht viel feiern, da ja morgen bereits der Slalom auf dem Programm steht. Die Generalprobe vor der Weltmeisterschaft ist uns ganz gut gelungen, aber es bleibt noch eine Menge Arbeit. Ligety und Hirscher sind eine eigene Liga, danach können wir um die Plätze streiten aber das ist auch schon etwas Schönes.“

Den vierten Schlussrang (+1,57) belegte der Enneberger Manfred Mölgg, der wiederum ein sehr gutes Resultat einfuhr. Auf Rang fünf klassierte sich Ivica Kostelic (+1,73). Hinter dem Kroaten belegte der norwegische Routinier Aksel Lund Svindal (+1,85) den sechsten Endrang. Bester ÖSV-Läufer wurde Philipp Schörghofer auf Platz sieben (+2,15) unmittelbar vor seinem Landsmann Benjamin Raich. Der Tiroler hatte bereits 2,29 Sekunden Rückstand auf Ligety. Der Finne Marcus Sandell (+2,35) und der Italiener Davide Simoncelli (+2,43) rundeten die besten Zehn ab.

Benjamin Raich: „Ich hab mir schon mehr vorgenommen, aber es war mir nicht möglich. Ich hab nicht den richtigen Zug gehabt. Dann kommen noch kleine Fehler dazu, die nichts ausmachen, wenn man den Zug hat. Ich denke, dass die Schritte da sind, dass es nach vor geht. Das WM-Team lassen wir die Trainer entscheiden. Ich wäre top-motiviert, will dort natürlich unbedingt fahren. So wie viele andere aber auch.“

Philipp Schörghofer: „Es ist schon ein mittlerer Felsen, der mir vom Herzen fällt. Ich hab bisher nix zusammengebracht. Heute bin ich schon wieder Schwünge gefahren, wie ich sie mir vorstelle. Es geht aber sicherlich noch mehr. Oben ein siebenter Rang für die WM reicht, kann ich nicht sagen.“

Der Schweizer Gino Caviezel, mit der hohen Nuimmer 52 gestartet, feierte ein gelungenes Weltcupdebüt und bezwang das Chünesbergli und wurde ausgezecihenter Elfter. Am Ende fehlten ihm nur einige Wimpernschläge, um in die Top-10 zu fahren. Er sorgte somit für einen Lichtblick im krisengeschüttelten eidgenössischen Herrenteam.

Wenn Sie sich fragen, wo der Halbzeitführende Marcel Hirscher geblieben ist, sagen wir es Ihnen gerne. Er war super unterwegs, explodierte im Finaldurchgang förmlich, pulverisierte eine Zwischenbestzeit nach der anderen, ehe er, den zehnten Podiumsplatz vor Augen, zu viel Risiko nahm. Er rettete sich irgendwie noch und verlor dann die Linie, lag anschließend fast im Schnee, ehe er sich noch retten konnte. Mit genau drei Sekunden Rückstand belegte er am Ende den sicherlich für ihn sehr enttäuschenden 16. Platz und konnte sich zwei Plätze vor dem zweitbesten Südtiroler Florian Eisath klassieren.

Marcel Hirscher: „Ich wollte unbedingt gewinnen, weil die Chance zum Greifen nahe war. Jetzt kann ich mir aber nicht mal eine Wurstsemmel dafür kaufen. Es ist schön zu sehen, dass auch ein Ted Ligety zu knacken ist. Heute habe ich mein Risiko zu weit ausgereizt, beim nächsten Mal werde ich es besser kontrollieren. Aber solche Fahrten bringen mich weiter. Rumraunzen bringt gar nichts. Ich bin erleichtert, dass ich auf 99 Prozent des Rennens so schnelle Schwünge zeigen konnte. Bei der Einfahrt habe ich viel Risiko genommen und hab’s übertrieben. Dafür habe ich bezahlt. Aber es ist eine Erleichterung und Genugtuung für die harte Arbeit in den letzten Monaten.“

Auf dem 23. Rang kam der Schweizer Marc Berthod, der hier vor einigen Jahren schon einen Torlauf und einen Riesenslalom gewonnen hatte. Sechs Fahrer sahen das Ziel des zweiten Durchgangs, der vom französischen Trainer Theolier gesetzt wurde, nicht. Bekannteste Ausfälle waren Thomas Fanara aus Frankreich, der dritte des ersten Laufs, der Italiener Massimo Blardone, der Tiroler Romed Baumann und der Deutsche Stefan Luitz.

Wagen wir noch einen kleinen Blick auf die RTL-Spezial- und auf die Gesamtwertung. Der glückliche Sieger Ligety hat einen weiteren Schritt in Richtung kleine Kristallkugel gemacht und mit seinem vierten Saisonsieg sein Punktekonto auf 460 Punkte aufgestockt. Hirscher, erstmals nicht unter den ersten Drei, liegt 125 Zähler zurück. Was die große Kugel betrifft, liegt der 23-jährige Salzburger noch vorne. Jedoch schmolz sein Vorsprung auf den heute sechstplatzierten Svindal auf 26 und auf Ligety auf 103 Punkte zusammen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand:  Riesenslalom der Herren in Adelboden  

 

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