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Riesenslalom Weltcup: Viele Anwärterinnen und eine Mikaela Shiffrin

Riesenslalom Weltcup 2019/20: Viele Anwärterinnen und eine Mikaela Shiffrin

Riesenslalom Weltcup 2019/20: Viele Anwärterinnen und eine Mikaela Shiffrin

Sölden – Am 26. Oktober 2019 beginnt mit dem Riesenslalom der Damen die Skiweltcupsaison 2019/20. In dieser Disziplin machen alle Jagd auf die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Die 24-Jährige ist die heißeste Kandidatin auf die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin. Doch wer macht ihr das Leben schwer und wer kann ihr über einen langen Zeitraum Paroli bieten?

Mikaela Shiffrin: Im vergangenen Winter holte sie zum ersten Mal diese Trophäe. Sie eroberte 615 Zähler und hat vier Siege gefeiert. Auf der Erta-Piste in Südtirol zauberte sie einen ersten Lauf in den Schnee, der die gesamte Konkurrenz vor Neid erblassen ließ. Es ist schwer, dass sie nicht unter den besten Fünf landet. Somit wird sie sich wohl oder übel mit der Rolle der Gejagten abfinden müssen. Denn die Jägerinnen sind andere.

Petra Vlhova: Die Slowakin zeigte ihr bestes Rennen bei der Ski-WM in Schweden. Dafür wurde sie mit der Goldmedaille gekürt. Unter der Saison gewann sie die Entscheidungen am Semmering, in Marburg und in Spindlermühle. Die Mittelosteuropäerin, wenn sie auch um den Gesamtweltcup mitfahren will, muss etwas konstanter werden. Ein körperliches Problem machte sie zu Beginn des Sommers zu schaffen. Doch Vhlova hat gut im Herbst gearbeitet, sodass sie durchaus in Sölden gewinnen kann.

Viktoria Rebensburg: Wenn man das letzte Jahrzehnt ansieht und die Ergebnisse heranzieht, kann man sagen, dass die Deutsche Viktoria Rebensburg immer auf dem höchsten Niveau gefahren ist. 14 Siege und 34 Podestplatzierungen zeugen von der Klasse der DSV-Athletin. Auch wenn sie in den letzten Toren von Åre die WM-Goldene verloren hat, gibt sie nie auf. Und das macht Vicky so stark und unberechenbar. Ein weiterer Pluspunkt ist ihre Bescheidenheit. Sie ist noch nie abgehoben und wird es auch in der kommenden Saison nicht tun.

Federica Brignone: Seit Jahren klettert die italienische Skirennläuferin Federica Brignone auf das Podest im Riesenslalom. Die Ski-Dame aus dem Aostatal hat diese Disziplin längst schon als Lieblingsdisziplin ausgegeben. Im US-amerikanischen Killington eroberte sie im letzten Winter nach dem Sieg auch das rote Trikot der in der Disziplinenwertung Führenden. Sie möchte weiterhin dieses Glücksgefühl erleben und das besagte Stück Stoff ein bisschen länger behalten.

Tessa Worley: Die zweifache Riesentorlauf-Weltmeisterin Tessa Worley aus Frankreich unterzog sich im Frühling einer Knieoperation. Obwohl sie im letzten Jahr mit einem Sieg im Ötztal bestmöglich in die Saison gestartet war, konnte sie das hohe Niveau nicht mehr halten. Körperliche Beschwerden verhinderten, konstant gute Leistungen zu erbringen. Trotzdem will die Dame aus der Grand Nation wieder angreifen und ihrer Rivalin Shiffrin das Leben schwer machen. Ein abermaliger Triumph in Tirol würde der Athletin aus den Reihen der Equipe Tricolore Selbstbewusstsein geben.

Eine weitere Kandidatin für sehr gute Platzierungen ist die junge Neuseeländerin Alice Robinson. Die Athletin, die am 1. Dezember 18 Jahre alt wird, konnte beim Saisonfinale in Soldeu Podiumsluft schnuppern und war in der Endabrechnung nur drei Zehntelsekunden langsamer als Shiffrin. Wendy Holdener aus der Schweiz, auch wenn sie noch in dieser Disziplin unter den besten Drei fahren muss, arbeitet hart und ist talentiert genug, in dem zweiten technischen Bewerb zu punkten.

Marta Bassino und Sofia Goggia aus Italien wollen auch auftrumpfen. Die slowenische Skirennläuferin Meta Hrovat kann alle überraschen. Es bleibt noch die Norwegerin Ragnhild Mowinckel, die alles daran setzt, um sich von der Knieverletzung zu erholen. Das eine oder andere gute Ergebnis kann dem Quartett viel Selbstbewusstsein geben und sie für höhere Aufgaben empfehlen.

Gewinnt Petra Vlhova nach der WM-Goldmedaille auch die kleine Kugel im Riesentorlaufweltcup?

Gewinnt Petra Vlhova nach der WM-Goldmedaille auch die kleine Kugel im Riesentorlaufweltcup?

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.neveitalia.it

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