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Romed Baumann liegt nach Kombiabfahrt in Chamonix in Führung

Romed Baumann liegt nach Kombiabfahrt in Chamonix in Führung

Romed Baumann liegt nach Kombiabfahrt in Chamonix in Führung

Der Tiroler Romed Baumann hat sich nach der Abfahrt bei der Super Kombination der Herren in Chamonix mit einem Traumlauf in einer Zeit von 2:01.58 Sek in die Favoritenrolle katapultiert.

Romed Baumann: „Es war sicher eine sehr gute Abfahrt, mit Ausnahme von der Zielkurve. Oben war es aber sicher eine „saugute“ Fahrt. Den Vorsprung auf Ivica zu halten, wird schwierig. Aber es ist „platzierunsmäßig“ relativ weit vorne und hat so auch keine so gute Startnummer.“

Die Kombiabfahrt war ident mit der gestrigen Spezialabfahrt. Gestartet wurde auf 1880 Metern über dem Meer, das Ziel lag auf 1030 Metern.

Schon vor dem Rennen erläuterte Ivica Kostelic seine Ziele für die Abfahrt: „Ich denke, es gibt ein paar Läufer, die Chancen haben. Romed Baumann, Beat Feuz, Bode Miller oder auch Aksel Svindal. Für mich ist aber die Hauptfrage, ob ich in der Abfahrt in die Top 30 komme.“

Ivica Kostelic schaffte den Sprung in die Top 30, hat aber nach der Abfahrt bereits einen Rückstand von 2,81 Sekunden auf den Führenden Romed Baumann.

Mit einer überragenden Abfahrtsleistung hat sich Romed Baumann damit in die Favoritenrolle für den heutigen Kombi Slalom katapultiert. Mit einer sicheren Slalomleistung könnte der Tiroler heute seinen 2. Weltcupsieg einfahren. Auf dem von Papa Kostelic gesteckten Kurs, wird es aber sicher nicht leicht werden.

Bode Miller kam bei der Abfahrt zu Sturz, knallte auf den Rücken und schied aus. Der US Amerikaner blieb nach ersten Informationen zum Glück unverletzt. Damit verabschiedete sich einer der Topfavoriten aus dem Podestrennen.

Ivica Kostelic kam mit einem Zeitrückstand von 2,81 Sekunden auf Romed Baumann ins Ziel und war damit um 91 Hundertstel schneller als der Österreicher Benjamin Raich der in den letzten 10 Superkombinationen 9 mal den Sprung in die Top 10 schaffte.

Benjamin Raich: „Trotz der Prellung ist es schon gut gegangen. Trotzdem war die Fahrt nicht schnell. Jetzt muss ich schauen wo ich mich einreihe. Hoffentlich habe ich im Slalom eine gute Nummer.“

Eine hervorragende Ausgansposition schaffte sich auch der Norweger Kjetil Jansrud. Sein Rückstand auf Romed Baumann beträgt 1,85 Sekunden, sein Vorsprung auf Ivica Kostelic 0,96 Sekunden.

Ebenfalls mit Hoffnungen auf einen Podestplatz geht Aksel Lund Svindal ins Rennen. Auf Baumann fehlen dem Norweger 1,99 Sekunden, gegen Kostelic nimmt er ein Polster von 0,82 Sekunden mit in den Slalom.

Der Schweizer Silvan Zurbriggen verlor in der Abfahrt bereits 2,89 Sekunden auf Romed Baumann und reihte sich auch mit 8 Hundertstel Rückstand hinter Ivica Kostelic ein.

Alexis Pinturault weist auf Baumann einen Rückstand von 3.27 Sekunden auf. Mit einem Rückstand von 46 Hundertstel Sekunden auf Ivica Kostelic kann die Devise für den Franzosen am Nachmittag nur noch Volle Attacke lauten.

Bei der 3. von 4. Superkombinationen der Herren in der Saison gingen in Chamonix 56 Rennläufer auf die Jagd nach Weltcuppunkte. Bei klirrender Kälte und Temperaturen unter minus 20° Grad versuchten die Rennfahrer bei der Abfahrt eine gute Ausgangslage für den Kombinationsslalom am Nachmittag um 14.00 Uhr zu schaffen.

Bei den beiden Kombinationen des Winters in Wengen und Kitzbühel holte sich jeweils Ivica Kostelic den Sieg. Bei beiden Veranstaltungen stand aber auch der Schweizer Beat Feuz auf dem Podest. Trotzdem könnte der Kroate bereits heute den Disziplin-Weltcup für sich zu entscheiden. Voraussetzung Kostelic siegt und seine ärgsten Verfolger klassieren sich nicht unter den ersten Sieben.

Bei der Kombi Abfahrt am Sonntagmorgen konnte man nur wenige echte Slalom Spezialisten im Teilnehmerfeld finden. Neben dem im Slalomweltcup in Führung liegenden Ivica Kostelic, sind hier nur Benjamin Raich und Alexis Pinturault zu nennen. Dazu kommen noch die Allrounder wie Bode Miller, Kjetil Jansrud, Silvan Zurbriggen und Natko Zrncic-Dim.

Offizieller FIS Zischenstand Super Kombination der Herren in Chamonix nach der Abfahrt 

 


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