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Rot-weiß-rote Ski-Asse freuen sich auf Nachtslalom auf der Planai

Christian Hirschbühl überzeugte mit Platz sieben in Kitzbühel

Christian Hirschbühl überzeugte mit Platz sieben in Kitzbühel

Schladming – Das gute ÖSV-Ergebnis in Kitzbühel macht Appetit auf mehr. Die rot-weiß-roten Ski-Asse brachten drei Athleten unter die besten Zehn. Und Marcel Hirscher fehlten gar nur drei Hundertstelsekunden auf einen Sieg. Hirscher, Schwarz, Feller, Hirschbühl und alle anderen möchten auch in Schladming auftrumpfen.

Hirschbühl landete auf Platz sieben, Schwarz wurde Neunter. Feller sah im zweiten Durchgang – als Halbzeit-Siebenter – nicht das Ziel. Trotzdem kann die Skigroßmacht Österreich froh über diese guten Ergebnisse sein, zumal nach dem letzten Winter Größen á la Mario Matt und Benjamin Raich ihre Skier an den Nagel hängten.

Der Trainer ist zufrieden, die Jungs arbeiten fleißig und legen sich ins Zeug. Hirscher und Co. bestechen durch eine hohe Konstanz, und auch das Niveau ist sehr gut. Wichtig sind das Material, das Schneetraining und die Kondition. Das Talent alleine reicht nicht immer, wenn aber einer der drei vorher erwähnten Bausteine zu wenig greift, ist es nicht leicht. Trotzdem muss der Coach versuchen, in Feinabstimmung mit den Athleten alles wie ein Puzzle zusammenzubauen.

Hirscher freut sich über die Erfolge seiner jungen Teamkollegen. Er ist auch stolz, wie stark sie sich auf dem Ganslernhang präsentiert haben. Ihre Leistung hat Respekt verdient. Teamkollege Schwarz bläst ins gleiche Horn. Wenn drei einheimische Rennläufer bei einem Heimrennen unter den besten Zehn landen, ist das eine coole Sache. So kann es eigentlich weitergehen, zumal auf der Planai in Schladming das nächste Rennen auf österreichischem Boden stattfindet.

Der 25-Jährige Christian Hirschbühl kann durchaus als positive Überraschung von Kitzbühel angesehen werden. Vor vier Jahren wurde er aus dem österreichischen Kader geworfen, weil er zu schlecht war. Nun knallte er im Finale vom Sonntag die sechstbeste Laufzeit im Finale in den Schnee und erreichte seine ersten Weltcupzähler im Torlauf. Die Stimmung hat ihn beflügelt, und mit dem Idol Marcel Hirscher zu fahren, ist auch ein Schlüssel zum Erfolg.

Nun steht Schladming an. Noch mehr Fans werden erwartet. Er hofft auf eine Qualifikation für den zweiten Durchgang. Dann ist alles möglich. Der Vorarlberger will so erfolgreich sein wie sein Landsmann Mario Reiter. In Schladming attackieren will auch der Tiroler Manuel Feller, dem sein Ausfall in Kitzbühel etwas wurmt. Vielleicht ist der Druck weniger, zumal fast ganz Fieberbrunn am Ganslernhang stand und ihm die Daumen drückte.

Trotzdem kann der 23-Jährige stolz auf seinen Winter sein. Und da noch viele Rennen anstehen, können wir uns auf den zweiten Teil der Saison gefasst machen. Nun hoffen alle, dass der positive Lauf von Kitzbühel alle beflügelt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.kleinezeitung.at

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