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RTL-Sieg und Gesamtweltcuptriumph für Anna Fenninger

Gesamtweltcupsiegerin 2014/15 - Anna Fenninger (AUT)

Gesamtweltcupsiegerin 2014/15 - Anna Fenninger (AUT)

Méribel – Die 25-jährige Salzburgerin Anna Fenninger hat es geschafft. Die Österreicherin siegte beim heutigen Riesenslalom im französischen Méribel. In einer Zeit von 2.26,91 Minuten siegte sie vor ihrer Teamkollegin Eva-Maria Brem (+0,36) und der Slowenin Tina Maze (+0,46). Somit konnte Fenninger in letzter Sekunde das Ruder im Kampf um die große Kristallkugel an sich gerissen und Maze um 22 Punkte auf Platz zwei verwiesen.

Wie im Vorjahr siegte Fenninger sowohl im Gesamt- als auch im Riesentorlaufweltcup. Die Salzburgerin sagte im ORF-Interview: „Es ist echt schwer zu beschreiben. ich hatte so viele Sachen in meinem Kopf, habe versucht, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. ich denke, ich habe das geschafft. Wenn ich es nicht selber wäre, müsste ich den Hut vor mir ziehen. Danke an alle, die da mitgeholfen haben. Mir ist eine Riesen-Last runtergefallen und es wird noch mehr runterfallen. Ich habe einfach versucht, von Tag zu Tag zu schauen. Im Jänner habe ich echt nicht mehr daran gedacht, dass es noch möglich ist – noch weniger als im letzten Jahr. Dass es wahr geworden ist, davon habe ich mich nicht mal zu träumen gewagt. Es war über Wochen der härteste Kampf, den ich je gehabt habe. Tina hat so dagegengehalten. Dass ich dem Druck standgehalten habe, bedeutet sehr viel – noch mehr, als letztes Jahr. Ich habe heute am Start gewusst, ich habe es selbst in der Hand. Das hat mich doch nervös gemacht. Ich wollte nicht ohne Kampf die Nervosität siegen lassen – wie ich das geschafft habe, weiß ich selber nicht. Es war einer der härtesten Kämpfe im Skisport. Für mich war es eine Mega-Saison. Auch wenn ich Zweite geworden wäre. Es ist aber unterm Strich nur Skifahren.“

Tina Maze: „Anna war einfach sehr stark am Ende der Saison. Ich habe mein Bestes gegeben, aber leider auch Fehler gemacht. Ich denke aber, ich habe eine sehr gute Saison gehabt und kann zufrieden sein.“

Brem meinte im TV-Gespräch: „Es ist unglaublich. Ich habe schon so viel riskiert, wollte unbedingt den Sieg. Und dann war die Anna nochmal schneller. Die Saison war aber sehr gut. Wenn man die Steigerung von mir sieht, dass ich die Chance im letzten Rennen noch hatte, zeigt meine Entwicklung.“

Offizieller FIS ENDSTAND – Riesenslalom der Damen in Méribel

Vierte wurde die Schwedin Sara Hector (+1,55), die trotz des großen Rückstands eine gute Saison erlebt hat. Lindsey Vonn (+1,65) aus den USA wurde Fünfte und zeigte einen sehr guten Riesenslalom. Die Italienerin Nadia Fanchini (+1,70) wurde ihrer Startnummer 6 gerecht und beendete das letzte Rennen in diesem langen Ski-Winter auf Position sechs. Hinter der azurblauen Skirennläuferin landete Mikaela Shiffrin (+1,85) auf Platz sieben. Hausherrin Tessa Worley (+2,76) konnte mit dem achten Rang ihre Fans durchaus zufriedenstellen. Die Schwedin Frida Hansdotter (+3,12) und die junge Italienerin Marta Bassino (+3,18) rundeten die besten Zehn ab. Dominique Gisin (+3,61) aus der Schweiz belegte bei ihrem letzten Rennen ihrer Laufbahn den elften Platz. Die Südtirolerin Manuela Mölgg (+3,73) kam mit dem zwölften Rang auch zu Punkten. Keine Weltcuppunkte gab es für die ÖSV-Damen Lizz Görgl und Michi Kirchgasser, aber auch für die und die Liechtensteinerin Tina Weirather und die Eidgenossin Lara Gut. Das Quartett landete außerhalb der Top-15 des heutigen Riesentorlaufs; die Italienerin Federica Brignone schied nach dem sehr guten fünften Platz zur Halbzeit im Finale aus.

Die österreichische Speedspezialistin Elisabeth Görgl fuhr auf Rang 18. Im TV-Gespräch meinte sie, ihren Ski-Winter beschreibend: „Meine Saison war gut, leider hat es bei der WM nicht hingehaut. Es hat mich gefreut, dass ich am Schluss nochmals aufs Podest (Platz 2 in der Abfahrt von Méribel, Anm. d. Red.) gefahren bin.“

Teamkollegin Michi Kirchgasser (21.) sagte im ORF-Interview: „In den letzten Wochen, wo es nicht funktioniert hat, war es einfach mühsam. Da ist es dann gescheiter, wenn es vorbei ist. Bei mir waren in dieser Saison gute Sachen dabei. Es heißt, für nächstes Jahr gewisse Dinge umzustellen.“

Mit dem Erfolg von Fenninger ging eine äußerst spannende Saison zu Ende. Im Gesamtweltcup gewann die Salzburgerin vor Maze und Vonn; im Riesentorlauf-Weltcup konnte sich die heutige Tagessiegerin vor Teamkollegin Brem durchsetzen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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