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Sabrina Maier im Skiweltcup.TV-Interview: „Freude und Motivation sind das Wichtigste“

Sabrina Maier im Skiweltcup.TV-Interview: „Freude und Motivation sind das Wichtigste“ (Foto: Sabrina Maier / privat)

Sabrina Maier im Skiweltcup.TV-Interview: „Freude und Motivation sind das Wichtigste“ (Foto: Sabrina Maier / privat)

Saalbach – Die junge ÖSV-Dame Sabrina Maier ist eine aufstrebende Skirennläuferin. Das Mädel aus dem Salzburger Land ist im WM-Ort 1991 zuhause und schaut nach einigen, Aufsehen erregenden Weltcupergebnissen immer nach vorne. Sie ist lange noch nicht am Ziel ihrer Träume angekommen.

Im Interview sprach sie über ihre Trainingseinheiten, ihrem möglichen Aberglauben, die Schlagzeile am Ende des kommenden Winters und vieles mehr.

skiweltcup.tv: „Sabrina, aus welchem Grund ist für dich der Skirennsport das Wichtigste in deinem Leben? Würdest du, falls du einen anderen Weg eingeschlagen hättest, diesen mit ähnlicher Begeisterung und gleichem Enthusiasmus verfolgt und geradlinig durchziehen?“

Sabrina Maier: „Skifahren ist seit ich mich erinnern kann, eine Riesenleidenschaft von mir, so etwas ist oft schwer mit Worten zu begründen. Wenn ich etwas erreichen möchte und ich mich dafür begeistere, verfolge ich dies sehr zielstrebig, auch wenn es teils seine Zeit dauert.

Von klein auf war es mein Traum, Skiprofi zu werden und rund um den Globus zu reisen, um Weltcuprennen zu bestreiten. Es macht mir riesen Spaß, die vielen Hänge mit ihren Tücken zu bewältigen. Die Freude und Motivation sind das Wichtigste, um erfolgreich zu sein, in dem was man tut.“

skiweltcup.tv: „Was können wir über deine sommerlichen Trainingseinheiten in Erfahrung bringen? Auf welche Art des Trainings legst du besonderen Wert, oder bist du jemand, der nach dem Motto ‚Die gesunde Mischung macht’s!‘ handelt und somit sein Pensum zurechtlegt und nach diesem Plan alles Schritt für Schritt abhakt?“

Sabrina Maier: „‚Die gesunde Mischung macht’s!‘ trifft es sicherlich gut. Ich finde Skifahren, erfordert eine gewisse Vielseitigkeit. Krafttraining und Rumpfstabilisation sind wesentliche Punkte, um den Kräften im Skisport entgegenwirken zu können.

Auch Ausdauer ist notwendig, um bis ins Ziel einen schnellen Schwung aufrecht zu erhalten. Spritzigkeit, koordinative Fähigkeiten und Beweglichkeit machen einen Skifahrer flexibel, um ständig verändernde Bedingungen und Unvorhersehbares auszugleichen.“

© Kraft Foods  /  Sabrina Maier

© Kraft Foods / Sabrina Maier

skiweltcup.tv: „Manche Athleten ziehen zuerst den linken Skischuh an, während andere ihre Bretter selber noch einmal wachsen. Man nennt das übertrieben gemeint, Spleen oder im Allgemeinen so etwas wie Aberglaube. Hast du auch etwas positiv Verrücktes im Angebot, was du vor dem Start zu einem Rennen unbedingt erledigen musst und dich im Vergleich zu deinen Konkurrentinnen abhebt?“

Sabrina Maier: „Ich mache einen Kopfstand und klatsche mit den Füßen, um mich selber anzufeuern. (lacht).

Nein, Scherz beiseite. Gewisse Spleens sind sicherlich keine Seltenheit bei uns Sportler. Da hat jeder seine eigenen Rituale, die er vor dem Wettkampf durchgeht.

Das sollte jedem das Seine sein. Einen gewissen Ablauf habe ich natürlich auch, um mich vorzubereiten und mich im Starthaus bereit zu fühlen. Aber wirklich Verrücktes habe ich nicht im Angebot.“

skiweltcup.tv: „Welches ist deine Lieblingsstrecke, und warum ist das genau dieser Hang und kein anderer?“

Sabrina Maier: „Eine absolute Lieblingsstrecke hat sich für mich noch nicht herauskristallisiert. Grundsätzlich mag ich es abwechslungsreich. Vor allem die wendigen, steilen, technisch anspruchsvollen Abschnitte bereiten mir Freude.“

skiweltcup.tv: „Bleibt die Frage nach der Schlagzeile, die Sabrina Maier nach dem WM-Winter 2016/17 am liebsten über sich lesen würde? Was muss in deinen Augen alles passen, damit die Journalistenwelt genau diesen Satz im März/April 2017 in die Tasten hauen?“

Sabrina Maier: „Das ist eine spannende Frage. Die Weltmeisterschaft ist natürlich ein großes Ziel in meiner hoffentlich noch langandauernden Karriere. Aber diese Saison sind die Ziele noch nicht so hochgegriffen. An meine letzte Saison anzuschließen, konstant Weltcuppunkte zu sammeln und mich so unter den besten 30 zu klassieren ist ein nahbares Ziel.

Hierfür bestrebe ich, meinen schnellsten Schwung zu stabilisieren und diesen über die gesamte Distanz zu bewahren. Für mich gilt, mich von Rennen zu Rennen zu pushen, mein Bestmögliches herauszuholen und so vielleicht für die eine oder andere positive Überraschung zu sorgen.“

Interview und Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

© Kraft Foods  /  Sabrina Maier

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