17 September 2018

Sapporo zieht offiziell die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 zurück

2026 brennt in Sapporo kein Olympisches Feuer
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Am heutigen Montag hat die japanische Stadt Sapporo offiziell die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 zurückgezogen. Als Grund für die Absage an den IOC wurden mitgeteilt, dass nach dem Erdbeben Anfang September auf der japanischen Insel Hokkaido, wo 41 Menschen ihr Leben verloren, alle finanziellen Kräfte für den Wiederaufbau benötigt werden. In Japan will man sich nun auf die Bewerbung für die Winterspiele 2030 konzentrieren.

„Wir verstehen, dass die Erholung des Landes nach einer Naturkatastrophe Priorität hat. Wir schätzen die großen Anstrengungen von Sapporo, Winterspiele in der Zukunft zu organisieren“, sagte ein Sprecher des IOC.

Nach einer Bürgerbefragung in Tirol und dem damit verbundenen Nein zu Olympia, haben auch Graz und Schladming, sowie Sion sich vorzeitig aus dem Rennen um Olympia 2026 verabschiedet.

Die Vergabe durch das IOC wird im Oktober beim Kongress in Mailand bekanntgegeben. Als Austragungsort bewerben sich Stockholm (Schweden), Calgary (Kanada), die Gemeinschaftskandidatur von Mailand, Turin und Cortina d’Ampezzo (Italien), sowie Erzurum (Türkei).

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