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Saslong News: Ein Gespräch mit Präsident Rainer Senoner über Amt, Arbeit und Ausblick.

© saslong.org / Ein Gespräch mit Präsident Rainer Senoner über Amt, Arbeit und Ausblick.

© saslong.org / Ein Gespräch mit Präsident Rainer Senoner über Amt, Arbeit und Ausblick.

Seit Ende Mai dieses Jahres ist Rainer Senoner Präsident von Weltcup Gröden und dazu Rennleiter. Die Rennen Mitte Dezember sind die ersten, die unter seiner Führung organisiert werden, Grund genug also, uns nach seinem Gemütszustand zu erkundigen. Und nicht nur…

Herr Senoner, Präsident und Rennleiter des Weltcups in Gröden in einer Person: das klingt nicht gerade nach Kindergeburtstag…

Rainer Senoner: …und das ist es auch keiner. Seit meiner Wahl zum Präsidenten Ende Mai hat es nicht allzu viel Stillstand gegeben. Es galt, Kontakte zu knüpfen, mit Sponsoren und der FIS zu verhandeln, die Arbeiten an der Strecke zu koordinieren und alle Voraussetzungen zu schaffen, dass auch die 49. Saslong Classic ein Erfolg wird.

Welche war oder ist dabei die größte Herausforderung?

Senoner: Die größte Herausforderung ist, ein bereits gut eingespieltes und schlagkräftiges Team beisammenzuhalten und dort zu verstärken, wo wir noch Lücken haben. Gleichzeitig geht es darum, dass nicht nur das Organisationskomitee und die vielen engagierten Mitarbeiter an einem Strang ziehen, sondern das ganze Tal. Es muss uns Jahr für Jahr gelingen, Gröden für seine Weltcuprennen zu begeistern, damit diese Veranstaltung als das gesehen wird, was sie ist: ein Grund mehr, stolz auf dieses Tal zu sein.

Und wie gelingt das? Wie kann man Mitarbeiter und Bevölkerung begeistern?

Senoner: Indem man nie stehen bleibt, indem man sich stetig weiterentwickelt und sich immer wieder neu erfindet. Der Skisport hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm entwickelt und wir versuchen, diese Entwicklung mitzumachen, wenn möglich sogar vorwegzunehmen. So haben wir in diesem Jahr erstmals auch ein Vertikal-Rennen im Programm und bemühen uns weiter, auf FIS-Rennen in den schnellen Disziplinen auszutragen, um den Nachwuchs an diesen Klassiker heranzuführen.

Und wenn man weiter in die Zukunft blickt?

Senoner: …dann wird es schwierig. Bis 2020/21 steht der Weltcup-Kalender bereits, bis dahin ist und bleibt Gröden in jedem Fall der Fixpunkt im Weltcupjahr vor Weihnachten. Für die Jahre danach hat die FIS bereits angekündigt, die Formate zu überdenken, um den Skirennsport für das Fernsehen noch attraktiver zu gestalten und junges Publikum zu begeistern. Wie genau die Reform aussieht, weiß man noch nicht, wir werden aber versuchen, als Austragungsort mit viel Tradition und Know-how unsere Vorstellungen mit einzubringen.

Nicht ganz so weit in der Zukunft liegt das runde Jubiläum für den Weltcup in Gröden. Schon im nächsten Jahr steht die 50. Weltcupsaison  an.

Senoner: Auch darauf bereiten wir uns schon vor. Schließlich sind 50 Weltcup-Jahre nichts Selbstverständliches und die wollen wir gebührend feiern: mit den Skipionieren in Gröden, mit den ehemaligen und aktiven Athleten und nicht zuletzt mit den Skifreunden, die uns seit damals die Stange halten und uns immer wieder spüren lassen, warum wir den ganzen Aufwand auf uns nehmen. Wir freuen uns schon auf dieses Jubiläum, genauso freuen wir uns aber auf die diesjährigen Rennen. Auch die werden – das können wir garantieren – ein Spektakel.

Quelle:  www.Saslong.org

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