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Saslong News: Stimmen zum Super-G in Gröden

Aleksander Aamodt Kilde (NOR), Kjetil Jansrud (NOR) und Erik Guay (KAN)

Aleksander Aamodt Kilde (NOR), Kjetil Jansrud (NOR) und Erik Guay (KAN)

„Es ist schon sensationell, in Gröden schon wieder auf dem Podium zu stehen.“ meinte Sieger Kjetil Jansrud nach seinem sechsten Podestplatz in Folge und dem siebten insgesamt. Hier die Kommentare der Rennläufer nach dem heutigen Super G.

Kjetil Jansrud (NOR), 1. in 1.31,93
Es ist schön hier zu sein. Ich habe einen guten, stabilen Lauf erwischt. Es ist schwierig in Gröden schnell zu sein und ohne Fehler ins Ziel zu kommen. Das ist das Geheimnis: Gut besichtigen, das Risiko dosieren und keine großen Fehler begehen. Ich bin gut in Form und es ist für mich das dritte Mal in Folge, dass ich ohne großen Fehler ins Ziel komme. Ich stehe in Gröden zum sechsten Mal in Folge auf dem Podium und das ist sensationell. Schon im letzten Jahr habe ich mich gefragt, ob es jemand fünf Mal geschafft hat. Ich bin sehr gerne hier: Ich mag die Leute, das Essen, unser Hotel und natürlich die Saslong. Die Rennen in Gröden finden zu einer schönen Zeit im Jahr statt. Ich hoffe natürlich, dass morgen Podium Nummer 7 folgt. Die Favoriten sind für mich Peter Fill, Steven Nyman und Matthias Mayer und die Norweger sind mit drei Läufern dabei.

Aleksander Aamodt Kilde (NOR), 2. mit +0,06
Heute war ein guter Tag für mich, denn letzte Woche habe ich noch Fehler gemacht. Im oberen Teil war mehr drinnen, aber ich wollte zuerst den Rhythmus finden, um im unteren Teil Vollgas geben zu können. In den letzten Kurven hatte ich großen Spaß und hatte nach Zieleinfahrt ein tolles Gefühl. Es ist immer toll, in Gröden zu fahren und ich kann die Arbeit der Organisatoren auf der Piste nur loben. So lieben es die Fahrer! Jansrud ist knapp vorne und bei einem Haar haben wir das Vorjahresergebnis wiederholt, schade für Aksel! Ich bin gut in Form für das morgige Rennen, wo gutes Gleiten notwendig sein wird. Im Moment sind die Norweger diejenigen, die es zu schlagen gilt. Aber die anderen liegen nicht weit dahinter.

Erik Guay (KAN), 3. mit +0,13
Ich habe mich heute gut gefühlt und war vor dem Rennen zuversichtlich. In manchen Super G-Rennen kann ich nicht bis ans Limit gehen, aber heute ist mir das gelungen. Ich habe keine Fehler begangen, hatte eine saubere Fahrt und bin deshalb sehr zufrieden. Ich habe mir dieses gute Ergebnis nicht erwartet, weil es in Gröden immer sehr eng ist und ich mich von einer Verletzung erholen muss. Der dritte Platz gibt mir Selbstvertrauen für die morgige Abfahrt. Ich bin immer sehr gerne in Gröden, weil die Saslong eine tolle Piste und die Umgebung und das Ambiente stimmen. Ich bin gespannt, was ich morgen erreichen kann. Meine Trainingsläufe waren in Ordnung und morgen muss ich wieder versuche, ans Limit zu gehen und nicht einfach nur bequem runter zu fahren. Heute war ich im oberen Teil sehr gut unterwegs, aber in den Ciaslat-Wiesen musste habe ich meine Skier versperrt und für den Zielhang Geschwindigkeit verloren.

Matthias Mayer (AUT), 4. mit +0,48
Im Sommer habe ich mich auf die Rennen vorbereitet und mir war klar, dass ich auf die Saslong, Ort meines Sturzes, treffen werde. Diese Woche könnte für mich nicht besser sein, ich hatte zwei gute Trainingsläufe und bin heute ein beherztes Rennen gefahren. Es waren Fehler dabei, das passiert im Super G, und es war noch mehr drinnen. Aber im Großen und Ganzen war es ein guter Tag für mich, denn mit einem vierten Platz muss man zufrieden sein. Im Allgemeinen sind die Norweger auf jeden Fall schlagbar, sie sind ja nicht so weit weg. Aber sie starten immer sehr gut in die Saison und sind speziell in Gröden sehr schnell. Ich glaube nicht, dass sie heute schlagbar gewesen wären, aber ich hoffe, dass in den nächsten Renne mehr drinnen ist. Ich habe Kjetil auf den Ciaslat-Wiesen beobachtet und es war eine traumhafter Fahrt: geschmeidig, sanft, sehr schnell – das will ich mir zum Vorbild nehmen.

Andreas Sander (GER), 5. mit +0,49
Ich bin ein Wahnsinnsrennen gefahren und bin mit Platz 5 natürlich sehr zufrieden. Gröden liegt mir und ich komme jedes Jahr gerne hierher. Ich habe hier meine ersten Weltcup-Abfahrt bestritten und bin hier gleich in die Punkte gefahren. In letzter Zeit liegt mir der Super G auf der Saslong besser als die Abfahrt. Das Gelände ist einfach ideal für mich und die Dolomiten-Kulisse traumhaft schön ist. Im oberen Teil hatte ich heute den Eindruck, nicht gut unterwegs zu sein, aber gerade dort war die Zeit schnell. Dafür habe ich die Ciaslat-Wiesen nicht gut erwischt und bin etwas zu rund gefahren. Aber darüber will ich mich jetzt nicht ärgern. Ich freue mich jetzt auf die Abfahrt, mal schauen was dort morgen drinnen ist.

Dominik Paris (ITA), 8. mit +0,66
Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Ich kam im Mittelteil nicht recht in Schwung und habe dort viel Zeit liegen lassen. Schade, weil es fehlte nicht viel, um aufs Podium zu fahren. Die Norweger fahren im Moment sehr gut und riskieren viel. Das geht oft gut, kann aber auch daneben gehen. Sie haben eine wahnsinnig gute Mannschaft in dieser Disziplin. Auch mein Team ist gut dabei. Wir finden nach dem Rennen immer einige Fehler, aber es passt auch so. Nachher ist man immer schlauer. Wie bei den Trainings wird uns morgen wird uns eine wunderschöne Saslong erwarten. Es wird notwendig sein, Vollgas zu fahren, weil die Abstände wieder sehr klein sein werden.

Christof Innerhofer (ITA), 10. mit +0,70
Ich hatte während meiner Fahrt kein perfektes Gefühl. Der Schnee war aggressiver als erwartet, vielleicht weil es etwas kälter war oder weil es schon Spuren im Schnee gab. Mein Ski hat deshalb den Schnee zu wenig gefühlt. Im Mittelteil, wo die Kurven zu verbinden waren, lief es besser als im oberen Bereich, wo der Ski früh gegriffen hat. Am Start bin ich etwas weggerutscht und das hat vermutlich zwei, drei Zehntel gekostet. Meinem Knie hat geholfen, dass ich mich nach der Besichtigung behandeln ließ, weil es ja durch das Aufsteigen belastet wird. Ich habe Druck vom Knie nehmen und die Bänder lockern lassen. Ich muss die Probleme mit dem Knie ernst nehmen, dass sie nicht chronisch werden.

Aksel Lund Svindal (NOR), ausgeschieden
Meine Fahrt war nicht ganz in Ordnung. Ich war aggressiv unterwegs, aber ich fuhr sicherlich einezu eine zu eng Linie und dann wird es schwierig, beweglich zu bleiben. Technisch und taktisch war es kein guter Lauf und ich muss mich morgen verbessern. Im Allgemeinen geht es mir wieder gut nach meiner Verletzung. Aber wenn es schnell wird und ich Fehler mache, dann merke ich, mehr Training zu benötigen. Auf der Saslong fühle ich mich aber immer wohl!

Quelle:  www.Saslong.org

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